2. Bundesliga

Neudecker erklärt Jokertore bei St. Pauli: „Jeder will es dem Trainer zeigen“

on

Der FC St. Pauli hat sich mit einer starken Serie in die Spitzengruppe der 2. Bundesliga gekämpft. Drei Siege und das torlose Remis im Derby beim Hamburger SV haben den Klub bis auf drei Punkte an Tabellenführer 1.FC Köln heran gebracht. Zuletzt garantierten immer wieder Jokertore den Erfolg. Richard Neudecker versucht sich an einer Erklärung.

„Wir haben einen riesigen Konkurrenzkampf“, so der 21-Jährige gegenüber der Bild-Zeitung. „Jeder gibt zu 100 Prozent Gas.“ Vor allem im Angriff und auf den Außenbahnen gebe es viele Alternativen, so Neudecker. Die pushen sich zu Höchstleistungen. „Und dann ist es für mich die logische Konsequenz, dass jeder, der ins Spiel reinkommt, einfach heiß ist und es dem Trainer zeigen will.“ Der Mittelfeldmann markierte zuletzt selbst gegen den SC Paderborn in der Nachspielzeit den 2:1-Siegtreffer. Auch beim FC Ingolstadt und am Sonntag gegen den SC Sandhausen sicherten späte Tore von Einwechselspielern drei Punkte für die Kiezkicker.

Kauczinski freut sich über Selbstbewusstsein

Trainer Markus Kauczinski freut sich angesichts seines glücklichen Händchens vor allem über einen Schub für das Selbstbewusstsein seines Teams. „Die Gegner wissen, bis zum Schluss darfst Du uns nicht aus den Augen lassen. Selbst wenn es zwischendurch mal nicht so gut läuft“, so der gebürtige Gelsenkirchener. Eine echte Erklärung hat der 48-Jährige allerdings nicht parat. „Wenn ich das wüsste, würde ich es konservieren und eine Regel daraus machen“, scherzt er gegenüber dem Boulevardblatt. Es sei eine gewisse Qualität und Breite im Kader, es passe zurzeit schlichtweg einiges zusammen. Das soll auch nach der Länderspielpause so weiter gehen. Dann treffen die Hamburger Montagabends auswärts auf den MSV Duisburg.

About Lars Pollmann

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.