England

Nervöse Auftritt im DFB-Dress? Rüdiger erklärt Unterschied zu Chelsea-Leistungen

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Antonio Rüdiger zählt auch in dieser Saison bei Topteam FC Chelsea zur Stammelf. Doch warum ist dem Innenverteidiger in der deutschen Nationalmannschaft noch nicht der Durchbruch gelungen?

Fahrig im Spielaufbau, teilweise nicht mit dem nötigen Biss in den Zweikämpfen oder einfach leichtsinnig bei der direkten Verteidigungsarbeit: Antonio Rüdiger hat bei seinen Auftritten in der deutschen Nationalmannschaft noch nicht aufzeigen können, weshalb der FC Chelsea im Sommer 2017 35 Millionen Euro an den AS Rom überwies. Während der 25-Jährige bei den Blues überzeugt, wirkt er beim DFB-Team häufiger verunsichert.

Keine „Nervosität“ bei Rüdiger

„Es geht nicht um Nervosität“, widersprach er dieser These beim kicker. Rüdiger nannte den für ihn wichtigsten Grund: „Im Verein habe ich einen anderen Stellenwert, das sage ich ehrlich.“ Der Abwehrspieler führte weiter aus: „In der Nationalmannschaft kam ich bisher häufig aus der zweiten Reihe. Dann ist es schwierig, auf Knopfdruck da zu sein.“ Er ging selbstkritisch mit der Situation an: „Natürlich ist auch mir der Unterschied aufgefallen. Daran will ich arbeiten, dort auch besser zu werden.“

Keine Kampfansagen von Rüdiger

Ob er seinen Stellenwert unter Bundestrainer Joachim Löw nach einer bislang fast fehlerfreien Saison gesteigert hat, bleibt abzuwarten. Eine Kampfansage bleibt aber aus. Rüdiger stelle sich nicht hinten an. Vielmehr gehe es ihm darum sich „immer auf das Leistungsprinzip“ zu beziehen: „Ich war nie ein großer Redner, und das bleibt so. Ich komme nicht aus der Deckung, nur weil andere wollen.

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