Bundesliga

Naldo über seine Reservistenrolle: „Bin der Meinung, dass ich für die Startelf bereit war!“

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Für fussball.news berichtet Christopher Michel. Mitarbeit: Kristina Krupochkina.

Der in der vergangenen Saison vielumjubelte Leistungsträger Naldo erlebt beim FC Schalke 04 aktuell eine schwierige Situation. Trainer Domenico Tedesco gab anderen Innenverteidigern den Vorzug, der Brasilianer musste sich gedulden. Im Test gegen Zenit Sankt Petersburg (1:2) durfte er über 90 Minuten mitwirken – und sprach danach über seine derzeitige Rolle.

Der letzte Bundesligaeinsatz liegt inzwischen einen Monat zurück: Bei der 0:2-Niederlage im Heimspiel gegen Werder Bremen durfte Naldo letztmals für den FC Schalke 04 verteidigen. Zunächst, so sagte Domenico Tedesco im Zuge der Reise nach Russland, habe der Bankplatz mit Belastungsstörungen zu tun gehabt. Danach hätten sich – bis zur Partie gegen Eintracht Frankfurt (0:3) – die Innenverteidiger Salif Sane, Matija Nastasic und Benjamin Stambouli stabilisiert.

Naldo war bereit für die Startelf

Von Naldo war wochenlang nichts zu hören zu diesem Thema. Nach der Begegnung bei Sankt Petersburg sprach er über seine Situation. „Ich will immer auf dem Platz sein und bin der Meinung, dass ich bereit war für die Stammelf“, sagte er der russischen Journalistin Kristina Krupochkina von topspb.tv in Zusammenarbeit mit fussball.news.

Abwehrchef nimmt Mannschaft in die Pflicht

Es gehöre aber dazu, die Situation anzunehmen: „Ich muss die Entscheidung von unserem Trainer akzeptieren.“ Naldo strebt allerdings in die Startelf zurück: „Ich kämpfe dafür, meiner Mannschaft zu helfen. Ich bin immer für sie da und gehe davon aus, dass ich bald wieder spielen kann.“ Der in der vergangenen Saison überragend auftrumpfende Abwehrspieler nahm sich und die Mitspieler mit Blick auf die unbefriedigende tabellarische Situation in die Pflicht: „Momentan läuft es nicht gut. Jeder muss sich hinterfragen, was wir besser machen können.“

Klares Ziel gegen Nürnberg

In diesem Jahr komme der FC Schalke „oft in Schwierigkeiten. Wir müssen immer auf uns schauen und hinterfragen, was wir besser machen können.“ In der Champions League sehe die Situation mit acht Zählern sehr gut aus, „aber wir brauchen in der Bundesliga Punkte.“ Gegen den 1. FC Nürnberg gehe es am kommenden Spieltag daher nur darum, „drei Punkte zu holen und über 90 Minuten zu kämpfen.“

trotz Niederlage: Positive Eindrücke gegen Sankt Petersburg

Die Leistung bei Sankt Petersburg stimmte Naldo daher trotz Niederlage positiv: „Wir haben gut gespielt und waren mutig.“ Die Mannschaft wollte dem Gegner schon im „Spielaufbau wehtun.“ Allerdings sorgte ein umstrittener Elfmeter für die Entscheidung: „Es war kein Strafstoß und dann ist der Torschütze zu früh in den Strafraum gelaufen.“ Dennoch habe sich das Team viele Chancen erarbeitet: „Deshalb bin ich zufrieden.“

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