Bundesliga

Naldo: „Tut sehr weh, Schalke verlassen zu haben“

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Schalke 04 gehört zu den großen Enttäuschungen der Bundesliga-Hinrunde. Der Vizemeister überwintert auf Rang 13, ist dem Abstiegskampf näher als dem um die europäischen Plätze. Zudem rumort die Fan-Seele nach dem Abgang von Publikumsliebling Naldo zur AS Monaco.

Der Brasilianer selbst verspürt eine gewisse Wehmut nach seinem überraschenden Abschied. „Es tut sehr weh, Schalke verlassen zu haben“, so der Verteidiger gegenüber Sport Bild. „Aber ich muss meinen Weg gehen.“ Trotz seines Alters sei er ehrgeizig, fühle sich fit und wolle spielen. Bei Schalke war das zuletzt nicht mehr der Fall. Unter Trainer Domenico Tedesco geriet Naldo zur Teilzeitkraft, obwohl er einer der Hauptgaranten für den Erfolg im Vorjahr gewesen war. Der 36-Jährige verließ Schalke demnach vor allem, weil er sich der sportlichen Herausforderung im Abstiegskampf der Ligue 1 stellen will.

Henry vertraut auf seine Führungsqualitäten

Um seinen Wechsel durchzusetzen habe Naldo dem Magazin zufolge bei Manager Christian Heidel per SMS um die Freigabe gebeten. Wegen seiner Verdienste habe Heidel letztlich unter Zustimmung von Tedesco eingewilligt. Nun fehlt den Schalkern allerdings ein Führungsspieler. Genau diese Rolle soll Naldo nun im Fürstentum einnehmen. „Sein Alter ist kein Problem und spielt für mich keine Rolle“, so Trainer Thierry Henry. „Seine Leistung, seine Erfahrung und seine Führungsqualitäten sind entscheidend.“ Monaco steht nach 18 Spieltagen mit nur 13 Punkten auf Rang 19 (von 20). Sein Debüt feierte Naldo am Sonntag im Pokal bei Fünftligist Canet Roussillon FC (1:0).

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