Bundesliga

Nagelsmann trotz Aufholjagd in Lyon „nicht so zufrieden“

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Die TSG Hoffenheim hat durch ein Last-Minute-Tor von Pavel Kaderabek das vorzeitige Ausscheiden aus der Champions League abgewendet. Der Tscheche traf am Mittwochabend in der Nachspielzeit bei Olympique Lyon zum 2:2. Trainer Julian Nagelsmann war trotz der Aufholjagd seines Teams nicht einverstanden mit der Leistung.

Die Kraichgauer liefen bereits nach 28 Minuten einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher. Zudem spielten sie nach einer Gelb-Roten Karte für Kasim Adams rund 40 Minuten in Unterzahl. „Es war einfach nur glücklich, dass wir noch einen Punkt holen“, so Nagelsmann nach der Partie bei Sky. Die Gastgeber ließen zahlreiche Gelegenheiten ungenutzt, das Spiel außer Reichweite der Hoffenheimer zu bringen. „Ich bin froh, dass wir nochmal zurückgekommen sind“, so der 31-Jährige. „Aber mit dem Spiel bin ich nicht so zufrieden.“ Konkret ärgerte sich Nagelsmann vor allem über die Defensivleistung seiner Mannschaft. „Wir haben sehr lasch verteidigt, der Gegner ist sehr easy zu den beiden Toren gekommen“, urteilte er.

Lyon spielte „Katz und Maus“ mit der TSG

Lyon sei deswegen zeitweise „brutal obenauf“ gewesen, habe „Katz und Maus mit uns gespielt“. Hoffenheim gestaltete das Spiel nach dem Anschlusstreffer durch Andrej Kramaric (65.) offener, profitierte aber von der verschwenderischen Chancenverwertung der Franzosen. Es lässt „ein kleines Hintertürchen offen“, wie Nagelsmann es formuliert. Die TSG liegt mit drei Punkten auf Rang drei, trifft am nächsten Spieltag daheim auf Schachtar Donezk. Bei einem Sieg liefe wohl alles auf ein Fernduell mit Lyon am letzten Spieltag hinaus. Da trifft Hoffenheim auswärts auf Manchester City. Die Mannschaft von Pep Guardiola könnte da aber schon als Gruppensieger feststehen.

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