Bundesliga

Nach Zoff mit Hoeneß: Breitner gibt Ehrenkarten zurück

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Der FC Hollywood ist mit einer lange nicht mehr gekannten Wucht zurückgekehrt. Inzwischen haben sich auch die langjährigen Freunde Uli Hoeneß und Paul Breitner zerstritten.

Uli Hoeneß hat nach Informationen von Bild dafür gesorgt, dass Paul Breitner nicht mehr als Gast auf Ehrentribüne Platz nehmen darf. Dies bestätigte Breitner, der die Nachricht nicht persönlich von Hoeneß übermittelt bekam: „Es gab einen Anruf von Herrn Dreesen (Finanzchef, Anm. d. Red.), mir werde von Uli Hoeneß nahegelegt, mich auf absehbare Zeit nicht im Ehrengast-Bereich blicken zu lassen.“

Gelassener Konter von Breitner

Er konterte gelassen: „Ich habe ihm gesagt: Damit habe ich ohnehin gerechnet. Und ich möchte den einen oder anderen im Moment sowieso nicht sehen.“ Breitner hat daraufhin einen Entschluss gefasst: „Ich habe daraufhin beschlossen, meine zwei Ehrenkarten, die ich als Ehrenspielführer auf Lebenszeit besitze, zu Händen von Herrn Dreesen zurückzuschicken. Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, dass ich Freikarten will.“

Ehrenspielführer will weiter Spiele besuchen

Der 67-Jährige wird sich in Zukunft aber weiterhin in der Allianz Arena aufhalten: „Ich werde mir ab sofort meine Karten ganz normal kaufen, wenn ich ins Stadion gehen will.“ Breitner hatte den Auftritt bei der Pressekonferenz vor einigen Wochen scharf kritisiert: „Es geht immer um die Familie, die FC-Bayern-Familie. Und dann müssen die Kinder heute sagen: Für den Papa müssen wir uns jetzt mal gewaltig schämen.“ Und nachgelegte: „Was den Uli angeht: Ich verstehe vieles nicht, was dort passiert ist.“ Es war wohl der berühmte Tropfen, der das Fass zum überlaufen brachte.

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