1. FC Nürnberg

Nach verschossenem Elfmeter: Keine Vorwürfe von Erras in Richtung Behrens

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Hanno Behrens ist beim 1. FC Nürnberg unumstritten – zumindest dann, wenn er nicht zum Strafstoß antreten muss. Gegen den FC Schalke 04 verschoss er, wie schon gegen RB Leipzig (0:1), erneut einen Foulelfmeter. Obwohl das 1:1 im Abstiegskampf dann zu wenig war, gab es von den Kollegen keine Vorwürfe in Richtung Kapitän.

Wenn der 1. FC Nürnberg seine Saison im Sommer zusammenfasst, dann werden auch die Elfmeter eine nicht ganz so unwichtige Rolle spielen. Drei der insgesamt fünf Elfmeter des Clubs landeten nicht im Tor, gegen Hertha BSC (Mikael Ishak verschoss/0:1), RB Leipzig und den FC Schalke 04 (jeweils Behrens) wurden so möglicherweise bis zu vier Zähler verspielt – damit stünde das Team von Trainer Boris Schommers aktuell mit 22 Zählern auf Relegationsplatz 16.

Erras-Lob für Behrens

Ausgerechnet Behrens, der vorangeht und im vergangenen Jahr das Gesicht für den Aufstieg war, versagten im entscheidenden Moment zweimal die Nerven. Keinen Vorwurf gab es von Patrick Erras, der vor dem Strafstoß keine Zweifel hatte. „Nur weil er einmal verschossen hat, wechselt man nicht. Wir vertrauen Hanno“, sagte der Mittelspieler dem kicker. Das Eigengewächs ging noch einen Schritt weiter und hob die Qualität von Behrens hervor: „Er ist der beste Kapitn, den man sich vorstellen kann!“ Dem Kapitän werden solche Worte mit Blick auf die kommenden schwierigen Wochen helfen.

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