Bundesliga

Nach Stammplatzverlust – Breitenreiter erklärt Harniks Joker-Rolle

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Martin Harnik war in der Hinrunde Stammspieler bei Hannover 96, verpasste kein einziges Spiel und stand meist von Anfang an auf dem Platz. In der Rückrunde hat sich dies geändert, Trainer Andre Breitenreiter erklärte nun warum sein torgefährlicher Angreifer derzeit weniger Spielzeit erhält.

Auf sechs Tore und zwei Vorlagen in neunzehn Spielen kommt Martin Harnik in der laufenden Saison für Hannover 96. Der flexibel einsetzbare Angreifer war mit seinen Leistungen maßgeblich für die drei 23 Punkte verantwortlich, die Hannover nach siebzehn Spieltagen gesammelt hatte. Doch aktuell ist der Angreifer nicht mehr gesetzt, in den vier Rückrundenspielen absolvierte er nur die Partie gegen den VfL Wolfsburg (0:1) über die volle Distanz, wurde ansonsten nur eingewechselt, bzw. stand gegen Mainz 05 (2:3) am 18.Spieltag nicht im Kader.

Starke Konkurrenz und gute Qualitäten als Joker

Die ungewohnte Rolle auf der Bank ist kein Resultat schlechter Trainingsleistungen des Österreichers, wie sein Trainer Andre Breitenreiter nun etwas lakonisch gegenüber der Bild erklärte: „Der Konkurrenzkampf ist groß, wir können ja nicht acht Stürmer aufstellen.“ Tatsächlich besitzt Hannover mit Mittelstürmer Niklas Füllkrug (neun Saisontore), den Flügelspielern Ihlas Bebou und Felix Klaus viel Qualität in der Offensive. Deswegen habe es auch gegen Hamburg (1:1) auch keine Veranlassung für einen Wechsel gegeben, so Breitenreiter gegenüber der Bild: „Wir haben entschieden, uns in der vorderen Reihe so aufzustellen, wie auf Schalke. Und das ist zu 100 Pro­zent aufgegangen.“ Doch nicht nur die guten Leistungen seiner Kollegen sind der Grund für Harniks Jokerrolle, wie Breitenreiter an gleicher Stelle klarmachte: „Martin hat die Qualität, wenn er hintenraus reinkommt, für Schwung zu sorgen.“ Diese Qualität hätte Harnik beim 1:1 gegen den HSV kurz vor Schluss fast mit einem Tor bewiesen, doch er vergab die große Chance auf den Siegtreffer. Sein Trainer trauerte dem vergebenen Sieg noch etwas hinterher: „„Das war eine Riesenchance. Da fehlte die letzte Kaltschnäuzigkeit“, monierte Breitenreiter gegenüber der Bild.

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