Bundesliga

Nach schwachen Leistungen: Plant RB die kommende Saison ohne Forsberg?

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RB Leipzig hat mit einem 1:1 gegen Werder Bremen die Talfahrt etwas abbremsen können. Nach neun Gegentoren in zwei Partien stand die Mannschaft von Trainer Ralph Hasenhüttl an der Weser etwas sicherer und verdiente sich im zweiten Durchgang den Punkt. Dennoch wird weiterhin alles auf den Prüfstand gestellt. Ist auch Emil Forsberg nicht mehr unantastbar?

„Dieses Jahr ist für viele sehr aufschlussreich“, sagte Hasenhüttl im kicker und schob hinterher: „Auch für uns, um zu sehen, mit welchen Spielern man bei solch einer Kulisse planen kann und mit welchen nicht.“ Namen nannte der Österreicher zwar keine, doch die entsprechenden Akteure dürften sich angesprochen fühlen. Neben Außenverteidiger Bernardo oder Defensivallrounder Stefan Ilsanker scheint auch der Name von Forsberg kein Tabuthema mehr zu sein.

Nach Schambeinentzündung auf der Suche nach der Topform

Der Schwede – vergangenen Jahr noch Topscorer der Bundesliga und im Sommer vom AC Mailand umworben – ist in den wichtigen Spielen häufig wirkungslos geblieben. Je zwei Tore und Vorlagen sind zu wenig für das, was der Trainer von seinem Spieler erwartet. Forsberg blieb vor allem in den wichtigen Spielen wirkungslos, die Schambeinentzündung, die ihn von Dezember bis Februar zum zuschauen zwang, hinterließ ihre Spuren.

Forsberg noch bis 2022 gebunden

Leipzig hat dabei alle Trümpfe in der Hand: Forsberg kann seinen Marktwert bei der Weltmeisterschaft möglicherweise nach oben schrauben, zudem ist der Nationalspieler noch bis 2022 an den Klub gebunden. Sollten größere Vereine anklopfen, würde eine hohe Ablösesumme fällig. Sein Marktwert liegt trotz einer schwächeren Spielzeit laut transfermarkt.de noch immer bei 25 Millionen Euro.

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