Bundesliga

Nach Roter Karte: Abraham-Berater kritisiert „Moralapostel“

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David Abraham wird Eintracht Frankfurt sieben Wochen und somit sechs Bundesligaspiele fehlen. Berater Renato Cedrola ärgert sich dabei über Kommentare, die in den vergangenen Tagen rund um die Causa gefallen sind.

Die Szene im Duell zwischen Eintracht Frankfurt und dem SC Freiburg sorgte für Entrüstung: David Abraham wollte tief in der Nachspielzeit den Ball zum Einwurf holen, rannte dabei aber Trainer Christian Streich um und sorgte für eine Rudelbildung, in deren Folge sowohl er selbst, als auch Vincenzo Grifo die Rote Karte sahen. „So etwas habe ich in meiner aktiven Karriere und danach auch nicht gesehen. Der Trainer ist heilig“, sagte etwa Sky-Experte Dietmar Hamann anschließend.

Abraham-Berater kritisiert „Moralapostel“

Es waren solche Aussagen, die Renato Cedrola auf die Palme brachten. Der Berater sagte gegenüber Sport Bild: „Dass er kritisiert wird, ist absolut verständlich. Was mir missfällt, ist, wie sich die Moralapostel aufschwingen.“ Cedrola sieht Abraham dadurch nicht fair behandelt und in eine falsche Rolle gedrängt: „Das ist ihm gegenüber eine Frechheit. Hier soll ein Exempel statuiert werden.“

DFB hat Sperre bestätigt

Die Eintracht stellte sich auch in dieser Phase schützend vor den Abwehrmann, der das Team nach Ablauf seiner Sperre im kommenden Jahr weiter als Kapitän aufs Feld führen darf. Die Frankfurter hatten gegen die Sieben-Woche-Sperre eingelegt, dieser wurde am Dienstagnachmittag vom DFB aber abgeschmettert, man sei Abraham mit dem Strafmaß bereits entgegengekommen

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