Bundesliga

Nach Pressekonferenz: Hoeneß rudert auch gegenüber Mitgliedern zurück

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Der FC Bayern trifft am heutigen Samstagabend in einem richtungsweisenden Bundesliga-Spiel auswärts auf Tabellenführer Borussia Dortmund. Bei einer Niederlage droht Ungemach über die Länderspielpause hinaus. Dabei ist der Klub nach der legendären Pressekonferenz von Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge noch gar nicht richtig zur Ruhe gekommen.

Der Präsident des Rekordmeisters hatte sich bereits unter der Woche erstaunlich demütig gezeigt und in vielen Punkten zurück gerudert. Auch gegenüber enttäuschten Mitgliedern tritt Hoeneß nun reumütig auf. Zahlreiche Anhänger der Bayern sollen aus Enttäuschung über die Darbietung der Klub-Bosse bei ihrere Pressekonferenz ihre Mitgliedschaft gekündigt haben. In einem Schreiben, das der Bild-Zeitung vorliegt, wirbt Hoeneß um ihr Verständnis. „Die Intention der Pressekonferenz war es, unsere Spieler und unseren Trainer vor unserer Meinung nach unfairen Angriffen durch die Medien zu schützen“, heißt es in dem Schreiben.

„Einige Formulierungen würden wir heute nicht mehr verwenden“

„Mit ein wenig Distanz betrachtet, sind dort auch Formulierungen gefallen, die wir so heute nicht mehr verwenden würden.“ Hoeneß hatte bereits am Mittwoch Bedauern über seine Wortwahl gegenüber Ex-Münchner Juan Bernat zum Ausdruck gebracht. Gerade die hatten dafür gesorgt, dass aus der Veranstaltung ein Bumerang für die Bayern-Bosse wurde. „Wir hoffen sehr, dass es uns gelingt, Ihnen vor allem durch sportlich überzeugende Leistungen unserer Mannschaft wieder Lust auf unseren Club zu vermitteln“, so das Schreiben weiter. Einen wichtigen Schritt dazu soll das Team von Trainer Niko Kovac heute Abend beim BVB leisten. Mit einem Sieg rückten die Bayern bis auf einen Punkt an den Tabellenführer heran. Bei einer Niederlage droht der Abrutsch bis auf Rang fünf.

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