1. FC Nürnberg

Nach Platzverweis für Rhein: Kinhöfer lobt Lerneffekt bei den Schiedsrichtern

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Für Simon Rhein war das Kellerduell gegen Hannover 96 bereits nach elf Minuten beendet. Der Mittelfeldspieler des 1. FC Nürnberg foulte Julian Korb heftig und sah dafür Rot. Während Sportvorstand Andreas Bornemann schimpfte, lobte Ex-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer Referee Tobias Welz.

Andreas Bornemann kritisierte Tobias Welz bei Sky für die Entscheidung, Simon Rhein vom Feld zu stellen: „Mit Elf-gegen-Elf hätten wir mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht verloren. Es ist offene Sohle, aber er sieht ihn nicht und es ist ein junger Spieler. Sicher kann man das als Rote Karte werten, ich finde, dass es eine überharte Entscheidung ist, man muss auch den Verlauf sehen.“ Der Sportvorstand des 1. FC Nürnberg steht nach 15 Bundesligaspielen ohne Sieg unter enormen Druck, die Franken verpassten im Kellerduell einen Befreiungsschlag. In der Fehlersuche den Schiedsrichter zu benennen wirkt nach einem Verzweiflungsakt.

Kinhöfer lobt Entscheidung von Welz

Der frühere Referee Thorsten Kinhöfer lobte deshalb auch die Sanktionierung bei Bild: „Natürlich ist es ärgerlich, nach elf Minuten in Unterzahl zu geraten. Andererseits ist es ein grobes Foulspiel, da ist die Rote Karte die einzig richtige Entscheidung.“ Er stellte fest: „Es ist ein gewisser Lerneffekt zu erkennen.“ Kinhöfer erinnerte sich an das Duell zwischen Hertha BSC und dem FC Schalke (2:2) zurück: „Vor zwei Wochen wurde eine ähnliche Szene (Berlins Rekik gegen Schöpf) nur mit Gelb bewertet, obwohl auch das Rot war.“

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