1. FC Nürnberg

Nach Mathenia auch Klandt lange verletzt: Club braucht neuen Keeper

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Der 1.FC Nürnberg hat sein Ausscheiden im DFB-Pokal beim 1.FC Kaiserslautern am Mittwoch teuer bezahlt. Mit Patrick Klandt verletzte sich bereits der zweite Torhüter langfristig. Dass mit Enrico Valentini ein Feldspieler für das Elfmeterschießen im Kasten stand, erhielt da beinahe eine symbolische Note.

Tatsächlich hing es freilich mit dem Erschöpfen der Wechseloptionen durch Damir Canadi zusammen, dass der Außenverteidiger für das Entscheidungsschießen zwischen die Pfosten rückte. Mit Andreas Lukse steht nunmehr aber nur noch ein Torwart zur Verfügung, der vor der Saison bei den Profis eingeplant war. Mathenia fehlt mit Kniescheibenbruch womöglich bis Ende der Spielzeit, auch Klandt fällt mit einem vermuteten Achillessehnenriss sicher Monate aus. Selbst die Nr.4 Jonas Wendlinger, die sonst in der Regionalliga-Mannschaft das Tor hütet, fehlt derzeit wegen einer Schambeinentzündung.

Bis 01. Januar nur vertragslose Spieler denkbar

Wie der kicker berichtet, haben sich nun Robert Palikuca und Florian Meier bereits auf die Suche nach einem neuen Keeper gemacht. Das Problem für den Sportchef und seinen Kaderplaner ist dabei, dass das Transferfenster erst am 01. Januar öffnet. Bis dahin könnte allenfalls ein derzeit vertragsloser Spieler zum 1.FC Nürnberg kommen. Einen Spieler zu finden, der sich für möglichst kleines Gehalt hinter Lukse einreiht, aber auch die Qualität hat, um im Zweifelsfall weiterzuhelfen, mutet an wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Entsprechend dürfte sich der Fokus nun auf die Gesundheit des österreichischen Stammkeepers legen. Als Ersatz von der Bank dürfte Benedikt Willert von der U21 aufrücken und am Montagabend bereits beim VfL Bochum bereitstehen. An Erfahrung im Seniorenfußball bringt der 18-Jährige ganze acht Spiele in der Regionalliga mit.

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