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Nach Karius-Diagnose: Real-Kapitän Ramos reagiert spöttisch

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Real Madrids Kapitän Sergio Ramos hat spöttisch auf die neuen Vorwürfe zu seinem Verhalten im Champions-League- Finale reagiert.

„Jetzt fehlt nur noch, dass Firmino behauptet, er habe sich eine Erkältung zugezogen, weil er einen Tropfen Schweiß von mir abbekommen hat“, sagte er der Zeitung AS am Rande eines Medientermins der spanischen Nationalmannschaft.

Mediziner des Massachusetts General Hospitals in Boston hatten den deutschen Torhüter zuvor untersucht und eine Gehirnerschütterung diagnostiziert. Diese habe während des Endspiels zu einer „visuellen räumlichen Dysfunktion“ geführt, teilten die Ärzte mit. Ramos hatte Karius im Finale in Kiew wenige Minuten vor dessen erstem Patzer mit dem Ellbogen am Kopf getroffen. Der Torhüter war daraufhin zu Boden gegangen.

Auch in der Diskussion um die Verletzung des ägyptischen Star-Stürmers Mohamed Salah sieht sich Ramos unfair behandelt. „Ich sehe die Szene nicht kritisch. Er hält meinen Arm zuerst. Ich lasse mich in die andere Richtung fallen, die Verletzung betrifft dann den anderen Arm. Und dann heißt es, ich hätte einen Judogriff angewandt“, verteidigte er sich.

Nach Meinung des 32-Jährigen hätte Salah, der in der 31. Minute unter Tränen ausgewechselt wurde, sogar weiterspielen können. „Mit einer Spritze hätte er die zweite Halbzeit spielen können, ich habe das schon mehrfach gemacht“, sagte er. „Aber wenn Ramos beteiligt ist, ist alles etwas komplizierter. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich in Madrid spiele und wir seit vielen Jahren so erfolgreich sind.“

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