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Bundesliga

Nach Kantersieg gegen FC Bayern: Rode strebt „Meilenstein“ in Lüttich an

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Aus Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Sebastian Rode zählt im System von Eintracht Frankfurt zu den Schlüsselspielern im zentralen Mittelfeld. Der gebürtige Hesse bringt Erfahrung mit, ist Antreiber und Leistungsträger. Nach dem historischen 5:1-Sieg gegen den FC Bayern richtet er deshalb auch sofort den Blick nach vorne. Denn: am Donnerstag geht es in der Europa League bei Standard Lüttich weiter – allerdings ohne den reisefreudigen Anhang im Rücken.

Sebastian Rode schien vor der Partie gegen den FC Bayern München körperlich etwas durchzuhängen und wirkte in den beiden vergangenen Partien gegen Borussia Mönchengladbach (2:4) und den FC St. Pauli (2:1) müde. Doch der Mittelfeldspieler von Eintracht Frankfurt war gegen seinen Ex-Klub plötzlich wieder voll da und an der Traumkombination, die zum zwischenzeitlichen 2:0 von Djibril Sow führte, entscheidend beteiligt. „Dieser Sieg muss uns Selbstvertrauen geben“, sagte Rode nach dem 5:1-Erfolg.

Eintracht muss ohne Fans nach Lüttich

Doch lange feiern dürfen die Frankfurter nicht, bei Standard Lüttich gilt es am Donnerstag (18.55 Uhr) auch in der Europa League ein Ausrufezeichen zu setzen. Rode stellte klar: „Wir wollen nach Lüttich reisen und dort gewinnen – auch ohne unsere Fans im Rücken.“ Die sowieso schon als schwierig einzuschätzende Aufgabe wird ohne den gesperrten Anhang nicht leichter für die Hessen.

Zähes Hinspiel gegen Standard

Im Hinspiel schon tat sich die Eintracht in einer zähen Partie gegen sehr defensiv eingestellte Gäste enorm schwer und gewann nach zwei Verteidigertoren von David Abraham und Martin Hinteregger knapp mit 2:1. Somit ist klar: Ein 0:1 oder jede Niederlage mit mindestens zwei Toren Rückstand würden die Chancen auf das Weiterkommen drastisch schmälern, da der direkte Vergleich in der Endabrechnung zählt. Der Europa-League-Halbfinalist steht also unter Druck.

Rode weiß: „Sieg wäre ein Meilenstein“

Rode weiß um die Bedeutung der Partie: „Ein Sieg wäre ein Meilenstein, weil wir dann fast schon sicher durch wären.“ Sollte Vitoria Guimaraes im Parallelspiel gegen Arsenal einen Sieg verpassen und die Eintracht zeitgleich gewinnen, dann wäre die Qualifikation für das Sechzehntelfinale bereits Anfang November frühzeitig geschafft. Rode jedenfalls baut auf das Team: „Die Qualität in der Mannschaft ist nochmal besser als im letzten Jahr. Wir haben uns spielerisch weiterentwickelt.“ Der 29-Jährige schob aber mahnend hinterher: „Wir müssen immer an unsere Leistungsgrenze gehen um Spiele zu gewinnen.“

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