Bundesliga

Nach Finnbogason-Ausfall: Reuter deutet Sturm-Transfers an

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Der FC Augsburg hat sich nach dem Trainerwechsel zu Martin Schmidt mit Siegen gegen Eintracht Frankfurt und den VfB Stuttgart seiner Abstiegssorgen quasi vollständig entledigt. Unter dem Schweizer schoss der FCA bereits neun Tore, hat aber dennoch Personalprobleme im Angriff. Sie könnten Stefan Reuter im Sommer zu Transfers zwingen.

Top-Torjäger Alfred Finnbogason ist bereits der dritte Stürmer, der längerfristig ausfällt. Der Isländer dürfte dabei bis in die neue Saison nicht zur Verfügung stehen, wie Reuter gegenüber Sport Bild bestätigt. „Bei ihm sprechen die Ärzte von einer Pause von drei bis vier Monaten“, so der Manager. „Es ist eine Sehne gerissen, durch die er eine Instabilität im Sprunggelenk hat.“ Ein Abgang des WM-Teilnehmers ist damit vom Tisch. Bereits im Sommer 2018 verhinderten dem Vernehmen nach Verletzungen einen Abschied von Finnbogason.

„Schon möglich, dass wir reagieren müssen“

Angesichts seines aktuell 2020 auslaufenden Vertrags ist die letzte Chance auf eine hohe Ablösesumme für die Fuggerstädter damit verpufft. „Wir werden uns in der nächsten Zeit in Ruhe über seinen Vertrag unterhalten“, so Reuter. Fallen lassen, versichert er, werde der Klub den Stürmer in seiner Not nicht. Dennoch steht Augsburg in der Pflicht, sich für die kommende Saison gut aufzustellen. „Wir müssen die Situation im Sturm analysieren. Es ist schon möglich, dass wir reagieren müssen“, so Reuter.

Richter soll „ein Gesicht des Vereins“ werden

Für den Augenblick hat Schmidt Marco Richter für die Rolle ganz vorne zweckentfremdet. Gegen den VfB dankte er es mit einer überragenden Leistung, zwei Toren und einer Vorlage. Der U21-Nationalspieler gilt außerdem als einer der schnellsten Spieler der Bundesliga. „Marco kann ein Gesicht des Vereins werden“, ist Reuter überzeugt. „Natürlich werden seine Leistungen von anderen Klubs registriert, aber wir wollen keine Qualität abgegeben.“ Dank eines Vertrags bis 2023 kann der Klub aber durchaus entspannt sein.

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