Bundesliga

Nach Breitner-Ausschluss: Völler nimmt Hoeneß in Schutz

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Uli Hoeneß, Präsident beim FC Bayern München, hat Ehrenspielführer Paul Breitner nach kritischen Äußerungen den Zugang zur Ehrentribüne untersagt. Während die Anhänger dafür weniger Verständnis hatten, kann Bayer-Sportdirektor die Entscheidung nachvollziehen.

„Ich bin bei diesem Fall auf der Seite von Uli Hoeneß“, stellte Rudi Völler im Gespräch mit BamS klar. Der Sportdirektor von Bayer 04 Leverkusen, der sich in den kommenden Jahren Stück für Stück zurückziehen will, kritisierte stattdessen Paul Breitner scharf: „Bei aller Wertschätzung für seine Leistungen als Spieler hat Paul Breitner in den 80er-, 90er-Jahren als Zeitungskolumnist so viele Menschen verletzt – das war mitunter menschenverachtend.“

Breitner keine moralische Instanz

Völler könne daher verstehen, wenn Hoeneß ihn nicht als „moralische Instanz“ akzeptiere. Breitner hatte den Auftritt bei der denkwürdigen Pressekonferenz äußerst skeptisch beäugt und seine Meinung kund getan. Dies wiederum konnte auch Völler nachvollziehen: „Dass die keine Meisterleistung gewesen ist, wissen Kalle und Uli doch selbst, das würden sie in dieser Form sicher nicht mehr machen.“

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