Bundesliga

Nach Achterbahnfahrt gegen BVB: Diese Erkenntnisse nimmt der FCA mit

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Der FC Augsburg hat bei der 3:4-Niederlage gegen Borussia Dortmund seinen Teil zu einem spektakulären Spiel beigetragen. Am Ende standen die Fuggerstädter allerdings ohne Punkte da. Dennoch lassen sich einige Erkenntnisse für Trainer Manuel Baum sammeln.

BVB-Trainer Lucien Favre fand lobende Worte für den Auftritt der Augsburger: „Sie haben hervorragend gespielt, mit viel Pressing und Eins-gegen-eins. Der Spielaufbau war sehr schwer, weil sie über den ganzen Platz pressen. Sie sind brandgefährlich.“ Unter dem akribisch arbeitenden Coach Baum sind die Fuggerstädter in den vergangenen 22 Monaten zu einem unangenehm zu bespielenden, taktisch disziplinierten Gegner gereift.

Starke Auftritte in München und Dortmund

Eine von zwei Erkenntnissen: Der FCA kann aktuell mit jedem Spitzenteam der Bundesliga mithalten, zuletzt stellte das Baum-Team dies beim FC Bayern München (1:1) unter Beweis. Unabhängig davon, ob es sich dabei um ein Heim- oder Auswärtsspiel handelt, tritt das Team selbstbewusst und stabil auf. Hinten lässt das geschlossen agierende Team zumeist wenig zu und vorne nutzen die Offensivspieler ihre Möglichkeiten.

Zehnter Tabellenrang zu wenig für den FCA

Allerdings fehlt das letzte Quäntchen Konsequenz und Cleverness. Gute Angriffe bleiben im Ansatz stecken und ganz vorne gelingt es dem Team nicht, konstant gefährliche Momente zu kreieren. Angreifer Michael Gregoritsch sagte deshalb nüchtern mit Blick auf die Borussia: „Die ein Mannschaft steht verdient ganz oben, die andere steht unverdient weiter unten.“ Es wäre gefühlt mehr möglich als Tabellenrang zehn mit acht Zählern.

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