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Nach 190-Millionen-Transfers: Gelingt Juve der erste Champions-League-Sieg seit 1996?

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Juventus Turin wartet seit 23 Jahren auf den Sieg der Champions League. Immer wieder scheiterte die „Alte Dame“ im Finale, zuletzt in den Jahren 2015 und 2017 am FC Barcelona (1:3) und Real Madrid (1:4). Der Spitzenklub nahm in diesem Sommer wieder viel Geld in die Hand um an diesem Zustand etwas zu verändern.

Real Madrid (307 Millionen Euro), FC Barcelona (255), Atletico Madrid (243,5) – und dann Juventus Turin. Nur drei Teams gaben in diesem Sommer noch mehr Geld als der italienische Spitzenklub aus. Rund 190 Millionen ließ sich der Abonnement-Meister die Kaderauffrischung kosten, alleine für Matthijs de Ligt wanderten 85,5 Millionen Euro in Richtung Ajax Amsterdam.

190 Millionen ausgegeben – obwohl zwei Topleute ablösefrei kamen

Das Ziel für den neuen Trainer Maurizio Sarri ist klar gesteckt: Der Triumph in der Champions League soll gelingen. Seit dem letzten Sieg 1996 gegen Amsterdam unterlag Juventus fünfmal im Finale der Königsklasse. Zwar knabberte das Team immer wieder am Baum, doch in der Endabrechnung fehlten Nuancen. Bemerkenswert: Mit Aaron Ramsey und Adrien Rabiot kamen dafür noch zwei Akteure ablösefrei, die die Summe bei Zahlung einer Ablöse noch weiter nach oben getrieben hätten.

Ronaldo als Hoffnungsträger

Die wohl größte Investition wurde bereits im Vorjahr getätigt. Cristiano Ronaldo kam für 117 Millionen Euro aus Madrid. Der Portugiese stemmte den Henkelpott mit Real und zuvor auch Manchester United insgesamt schon fünfmal in die Höhe. In ihn ruhen weiteren die Hoffnungen, Sarri hat wohl auch deshalb die Erwartungen mit der 40-Tore-Marke dementsprechend hoch geschraubt.

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