Bundesliga

Mvogo äußert Wechselwunsch

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Torhüter Yvon Mvogo konnte sich in seiner zweiten Saison bei RB Leipzig immerhin in der Europa League in Szene setzen. In der Bundesliga führt für den Schweizer allerdings kein Weg an Peter Gulacsi vorbei. Er tendiert deshalb zu eine Wechsel.

Yvon Mvogo sagte im kicker offen: „Meine Situation ist gerade nicht ganz einfach.“ Obwohl er einen Entwicklungssprung vollzogen hat kommt er an Stammtorhüter Peter Gulacsi nicht heran. Der Schweizer erkannt das an und strebt deshalb einen Abgang auf Leihbasis an: „Sechs Monate auf der Bank zu sitzen kann für mich mich und meine Entwicklung nicht das Beste sein. Deshalb müssen wir uns zusammensetzen, miteinander reden und eine Lösung finden. Ich brauche meine Spielminuten um ein besserer Torhüter zu werden.“

Mvogo peilt Leihe an – Rangnick erteilt Wechselverbot

Einen sofortigen dauerhaften Vereinswechsel zieht der 2017 für fünf Millionen Euro von Young Boys Bern gekommene Schlussmann (noch) nicht in Erwägung: „Ich bin grundsätzlich komplett zufrieden und glücklich in Leipzig, ich möchte mit RB erfolgreich sein und hier irgendwann die Nummer 1 sein.“ Allerdings erteilte Trainer Ralf Rangnick gegenüber Bild ein Wechselverbot: „Ich möchte, dass alle bleiben. Es kann schnell passieren, das sich jemand verletzt. Wir brauchen die Torhüter so, wie wir sie jetzt haben. Deshalb gehe ich nicht davon aus, dass wir einen abgeben.“

Nationalmannschaftsplatz wackelt

In der Hinrunde konnte sich Mvogo noch auf der Bühne Europa League präsentieren und tat dies mit starken Leistungen. Nach dem Ausscheiden könnte er womöglich in den weiteren DFB-Pokal-Partien auflaufen. Fraglich, ob ihm das nach seinen ersten beiden Länderspielen für die Schweiz und dem vorläufigen Rücktritt von Roman Bürki reicht: „Um die Nummer 2 zu bleiben, muss ich jetzt einfach spielen.“

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