England

Mustafi über das harte Leben als Verteidiger: „Ein Fehler zerstört alles“

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Shkodran Mustafi hat beim Anhang des FC Arsenal einen schweren Stand. Seit mehreren Transferperioden gilt der Verteidiger als einer der ersten Spieler, den die eigenen Fans ziehen lassen würden. Der Weltmeister von 2014 fabriziert zu viele individuelle Fehler, lautet häufig der Vorwurf.

„Als Innenverteidiger hast du eine Menge Druck, und wenn du einen Fehler machst, wird der Druck plötzlich noch größer“, erklärt der 27-Jährige gegenüber der Videoplattform Arsenal Player. Mit dieser Atmosphäre umzugehen, sei keine einfache Angelegenheit. „Als Innenverteidiger musst du deinen Job perfekt machen, um ein normales Spiel zu haben“, so Mustafi. Schließlich könne in der Position jeder Zweikampf gut ausgehen und eine Partie überragend verlaufen. „Wenn du dann einen Fehler machst, für den du bestraft wirst, zerstört das alles, was du vorher getan hast.“

Fehler bloß nicht wiederholen

Besonders schwierig sei der Umgang mit Fehlern, die spielentscheidenden Charakter annehmen. Dabei geht es Mustafi vor allem um die eigenen Mitspieler. „Du schaust in der Kabine zu den anderen Spielern und denkst: ‚Sie haben so hart gearbeitet und ein Fehler von mir hat uns das Spiel gekostet'“, so der gebürtige Hesse. Als Profi und insbesondere als Abwehrspieler brauche es ein Gedächtnis, das Fehler schnell beiseite schiebt. Freilich, ohne sie zu vergessen, weil sie dann erneut geschehen können. „Man muss damit umzugehen lernen, denn am nächsten Tag geht es direkt wieder ins Training und man konzentriert sich darauf, den gleichen Fehler nicht zu wiederholen.“ Mustafi spielt in der laufenden Saison mit lediglich zehn Einsätzen eine untergeordnete Rolle beim FC Arsenal. Zuletzt spekulierten Medien mit einem Wechsel zu Galatasaray.

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