Bundesliga

Mustafi blickt zurück: Deshalb gab es keine Rückkehr nach Deutschland

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Shkodran Mustafi zählt zu den Ausnahmen unter den Nationalspielern: Der 26-Jährige hat im Gegensatz zu den Kollegen noch kein Bundesligaspiel in seiner Karriere bestritten. Selbst nach der Weltmeisterschaft 2014 blieb der Abwehrmann im Ausland.

„Es hat sich nie ergeben“, sagte Mustafi gegenüber Sport Bild. Er ist bereits mit 17 Jahren nach England zum FC Everton gewechselt und war nach insgesamt drei Jahren dort „vom Radar verschwunden.“ Der Innenverteidiger hatte danach „nie das Gefühl, dass mich die Bundesliga wollte.“ Statt Deutschland hieß die nächste Station dann Italien.

Keine zielführenden Gespräche mit Bundesliga-Klubs

„Nur wegen des Heimwehs wollte ich nicht wechseln“, stellte der Nationalspieler klar, der bei Sampdoria Genua seinen Durchbruch erlebte und von Bundestrainer Joachim Löw anschließend für das globale Turnier in Brasilien nominiert wurde. Nach der WM gab es dann Gespräche mit Bundesligisten: „Aber auch da blieb alles im Ungefähren. Das ging mir alles zu schleppend.“

Rückkehr in die Heimat bleibt offen

Stattdessen zog es den im nordosthessischen Bad Bebra geborenen Mustafi weiter zum FC Valencia. Die Spanier hätten sich „richtig um mich bemüht, dann habe ich da unterschrieben.“ Nach weiteren zwei Jahren folgte der Wechsel für rund 43 Millionen Euro zu Arsenal. Folgt als nächster Schritt ein Transfer nach Deutschland? „Generell ist die Bundesliga schon ein Thema, weil das ja meine Heimat ist“, ließ der Abwehrmann seine Zukunft offen.

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