Bundesliga

Mukthar: „Mein Transfer zu Nashville hat dort ähnliche Wellen geschlagen wie der von Lukebakio zu Hertha“

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Hany Mukthar hat Hertha BSC 2015 verlassen – und ist seitdem zum „Wandervogel“ geworden. Benfica Lissabon, RB Salzburg und Bröndby IF hießen seine Stationen seitdem. Jetzt wagt der Offensivmann den Sprung in die MLS – und wird bei Nashville SC zum Topverdiener.

Hany Mukthar wird mit seinem Wechsel nach Nashville als „Designated Player“ in die Kategorie der Topverdiener aufsteigen. „In der US-Liga MLS gibt es eine Gehaltsobergrenze. Doch jedes Team darf bei manchen Spielern eine Ausnahme machen“, sagte der U-19-Europameister bei Bild. Mit 24 Jahren bereits in die USA zu wechseln, sieht er nicht als negativ für seine Vita an: „Ich beobachte die MLS schon lange. Das Niveau der Liga ist erheblich gestiegen. Es ist kein Karriererückschritt mehr, in die USA zu wechseln.“

Ein Transfer wie der von Lukebakio

In der Hauptstadt des US-Bundesstaats Tennessee wird in der kommenden Saison Erstligafußball geboten. Mit der Verpflichtung von Mukthar konnte ein Ausrufezeichen gesetzt werden. Er wagt einen Vergleich mit einem Deal seines ehemaligen Klubs Hertha BSC: „Nashville spielt ab nächster Saison erstmals in der MLS. Man baut dort eine Mannschaft um mich herum auf. Mein Transfer hat dort ähnliche Wellen geschlagen wie der von Lukebakio zu Hertha.“

Rückkehr nach Berlin kein Thema für

Seinen Ex-Verein hat er weiterhin im Blick, vor zwei Jahren ließ Mukthar noch durchblicken, sich eine Rückkehr vorstellen zu können. Dieser Gedanke ist zwar nicht abgehakt, aktuell aber nicht präsent: „Hertha bleibt immer mein Klub. Das werde ich sicher nicht ausschließen. Auch eine Rückkehr in die Bundesliga bleibt für mich ein Thema. Aber ich bin auch nicht blauäugig. Derzeit bin ich voller Vorfreude auf meine Aufgaben bei Nashville und im Kopf nur in den USA.“

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