Bundesliga

„Müssen uns an die eigene Nase fassen“ – Müllers Frust nach dem Last-Minute-Remis

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Der FC Bayern hat trotz einer 3:1 Führung nur 3:3 in Düsseldorf gespielt und den Ausgleich in der letzten Minute kassiert. Das sorgte bei Stürmer Thomas Müller für Frust und deutliche Kritik.

Es hätte der Tag des Thomas Müller werden können. Zweimal traf der Münchner Angreifer, der zuletzt heftig kritisiert wurde. Erst erhöhte er auf 2:0 (20.), nachdem zuvor Niklas Süle die Führung erzielte (17.). Dann traf er in der zweiten Halbzeit nochmal zum 3:1 (58.). Allerdings verschaffte Düsseldorfs Lukebakio (77./93.) mit seinen Toren zwei und drei den Gästen noch einen Punkt. Ein Umstand, der Müller die Freude über seinen Doppelpack verdarb: „So wird es mit der Aufholjagd natürlich schwierig“, kritisierte er gegenüber Sky. Trainer Niko Kovac gab vor der Partie das Ziel aus, Tabellenführer Borussia Dortmund mit einem Sieg unter Druck zu setzen. Dass dies nicht gelang, das lag laut Müller auch an der schwachen Abwehrleistung: „Wenn man hier zuhause gegen Düsseldorf drei Tore zulässt, muss man sich an die eigene Nase fassen. Vielleicht fehlt der Mannschaft die hundertprozentige Schärfe beim Verteidigen“, kritisierte er und vermutete: „Wir sind offensichtlich gerade in einer Phase, in der alles bestraft wird.“

Ein Unentschieden wie ein Sieg

Ganz anders war die Stimmungslage bei Düsseldorfs Trainer Friedhelm Funkel: „Wenn man hier einen Punkt holt, fühlt sich das wie ein Sieg an. Wir haben taktisch sehr gut gespielt und immer wieder auf Konter gegangen. Das ist hundertprozentig aufgegangen!“, freute er sich gegenüber Eurosport über die gelungene Umsetzung seiner Taktik.“ Dass seine Mannschaft trotz zweimaligen Rückstandes „noch das Unentschieden“ geschafft habe, das spreche „für die Moral und den Teamgeist.“

About Stefan Katzenbach

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