Bundesliga

Müller spricht sich für Klinsmann-Rückkehr zum VfB aus

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Der VfB Stuttgart steckt weiter tief in seiner sportlichen Krise. Der Effekt des Trainerwechsels von Tayfun Korkut zu Markus Weinzierl ist vollkommen verpufft. Ein potenzieller Hoffnungsträger heißt Jürgen Klinsmann. Klublegende Hansi Müller spricht sich für eine Rückkehr des ehemaligen Bundestrainers aus.

„Ich will Michael Reschke nicht zu nahe treten, aber Klinsmann täte dem VfB auf jeden Fall gut“, so der 61-Jährige gegenüber der Bild-Zeitung. „Man spürt, dass er wieder Bock hat, bereit für einen neuen Abschnitt ist.“ Das ehemalige Aufsichtsratsmitglied der Schwaben erhofft sich durch einen möglichen Einstieg des langjährigen Stuttgart-Profis einen Motivationsschub für die Mannschaft. „Dank seiner großen Erfolge als Spieler hat er riesigen Respekt in der Kabine. Er erreicht die Jungs auf eine andere Weise“, erklärt Müller. Dabei müsste seiner Ansicht nach ein Engagement Klinsmanns nicht zulasten von Reschke gehen.

Müller hält Doppelspitze mit Reschke für denkbar

Für den Europameister wäre eine Doppelspitze der beiden vorstellbar. „Einer als Sportvorstand, einer als Sportdirektor ganz nah an Team und Trainer dran.“ Schließlich habe Weinzierl in seiner Zeit beim FC Augsburg erfolgreich mit Sportdirektor Stefan Reuter an seiner Seite gearbeitet. Klinsmann hatte kürzlich in einem Interview mit den Stuttgarter Nachrichten seine Rückkehr nach Deutschland angedeutet. Spekulationen um ein Engagement bei den Schwaben haben zuletzt Fahrt aufgenommen. Der 54-Jährige spielte zwischen 1984 und 1989 für den VfB. Seit seinem Ausscheiden als Nationaltrainer der USA im November 2016 ist er ohne Job.

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