Bundesliga

Müller im Angesicht der Coronakrise: „Ich habe Angst“

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Thomas Müller gilt im Münchner Team als der Gute-Laune-Garant. Aber auch den Bayern-Stürmer quälen ob der derzeitigen Coronakrise große Sorgen. 

Als Moderatorin Jacqueline Belle das Münchner Idol im neuen FC Bayern-Podcast fragte, ob er im Angesicht der Coronakrise Angst verspüre, wurde es kurz still im Lautsprecher. Dann, die klare Antwort: „Ja. Natürlich.“ Wie viele seiner Mitmenschen quält Müller die Frage nach der tatsächlichen Gefahr des Virus für den Einzelnen. „Man kann es nicht abschätzen, auch, wenn man nicht zu der Risikogruppe gehört“, erklärte der FC Bayern-Stürmer. Vor allem macht sich der Weltmeister von 2014 aber Gedanken um sein Umfeld: „Man versucht Oma und Opa, insgesamt andere Bekannte zu schützen.“

Müller: „Ich hasse es, wenn mein Körper nicht funktioniert“

Auch um eine Beeinträchtigung seiner Form bei einer möglichen Infizierung sorgt sich der FC Bayern-Star: „Ich hasse es, wenn mein Körper nicht funktioniert.“ Schon immer sei er, besonders im Winter, in Bezug auf Influenza- und andere Erkältungsviren vorsichtig gewesen. „Wenn ich mich in der Kabine mit 20 Teamkollegen abgeklatscht habe, bin ich danach sofort zum Händewaschen“, sagte die Bayern-Ikone. Eine gründliche Handhygiene sei laut Müller auch in der aktuellen Krise das, was am besten schützen würde.

Kochen ist für den Bayern-Star wie Meditation

Um die Sorgen wegen der Coronakrise mal für einen Moment abzuschütteln, hat der 30-Jährige dabei ein besonderes Ritual: das Kochen. „Beim Kochen finde ich Ruhe“, so der Bayern-Star: „Das ist für mich wie Meditation.“

About Christoph Kastenbauer

Christoph Kastenbauer startete seine Karriere beim Münchner Merkur als Zeitungsredakteur. In vielen Bereichen tätig, u.a. als Autor und Copywriter, verschlug es ihn dann wieder zurück zum Sportjournalismus. Seit 2020 verstärkt er die Redaktion von fussball.news.

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