2. Bundesliga

Müller: „Es bräuchte jetzt mal einen klaren Sieg, um richtig in Fahrt zu kommen“

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Der VfB Stuttgart hat die Länderspielpause auf dem zweiten Tabellenplatz der 2. Bundesliga verbracht. Ungeschlagen und mit elf Punkten liegt der Absteiger im Soll. Hansi Müller ist optimistisch, was das große Ziel direkter Wiederaufstieg anbelangt. Restlos zufrieden ist die Vereinslegende aber nicht.

„Wenn ein paar Dinge noch optimiert werden, die Chancenverwertung oder das Unterbinden von Kontern zum Beispiel, bin ich guter Dinge, dass es reicht für den Aufstieg“, so der 62-Jährige gegenüber der Bild-Zeitung. „Es bräuchte jetzt aber mal einen klaren Sieg, um richtig in Fahrt zu kommen.“ Tatsächlich waren alle bisherigen Spiele der Schwaben zumindest ergebnistechnisch knapp. Die drei Siege gelangen jeweils mit einem 2:1. Ein deutlicherer Sieg wäre aus Sicht von Müller auch eine Initialzündung für den Rest der Spielzeit.

Plädoyer für Ascacibar

Ein Problem, das dem Ansinnen im Wege stehen könnte, ist für ihn aber eine gewissermaßen mangelhafte Balance im Spiel des VfB Stuttgart. „Die Chancen, die sie zulassen, bereiten mir Bauchschmerzen“, so der Europameister von 1980. „Gegen St. Pauli oder Bochum hat es teilweise lichterloh gebrannt.“ Müller hat eine Antwort parat, würde Trainer Tim Walter empfehlen, wieder auf Santiago Ascacibar zu setzen. Der Argentinier sei „einer, der diese Löcher zwischen Offensive und Defensive stopfen könnte“. Walter setzt bislang vor der Abwehr auf Atakan Karazor, dem aus Sicht des ehemaligen Mittelfeldmannes Müller aber die Aggressivität fehle. Ascacibar spielte zuletzt in der Raute halbrechts. Gegen Bochum verzichtete der VfB aus disziplinarischen Gründen auf seine Dienste.

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