Borussia Dortmund

Müller adelt BVB: „Wiedererstarkt in alter Pracht“

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Andreas Müller wird in seiner Zeit als Ex-Profi und Funktionär vor allem mit dem FC Schalke 04 in Verbindung gebracht. Er steht dem Teams im Ruhrpott somit sehr nah – und sieht den Abstand von Borussia Dortmund zu den Gelsenkirchenern wieder anwachsen.

Während der FC Schalke die Vizemeisterschaft feierte, die sie sich mit vier Punkten in den Revierderbys (4:4/2:0) verdient hatten, zog der BVB trotz einer Niederlage gegen die TSG Hoffenheim (1:3) als Tabellenvierter in die Champions League ein – Bayer 04 Leverkusen scheiterte am schlechteren Torverhältnis. „Da hatte es den Anschein, als könnte Schalke den BVB ein Stück weit abhängen“, sagte Andreas Müller im kicker.

Müller adelt die Arbeit des BVB

Rund sechs Monate später hat sich das Bild gedreht. „Heute muss man sagen: Dortmund ist zurück. Wiedererstarkt in alter Pracht“, adelte der 55-Jährige die Borussia. Er lobte die Arbeit des gesamten Vereins: „Nach der vergangenen Saison, mit der niemand zufrieden sein konnte, haben die Verantwortlichen die richtigen Schlüsse gezogen. Mit Lucien Favre wurde ein akribisch arbeitender Fußballfachmann verpflichtet, der es einmal mehr geschafft hat, eine homogene Mannschaft zu formen.“

Lob für Schlüsselspieler

Müller hob hervor, welche Akteure für ihn die entscheidenden für den Aufschwung der des BVB sind: „Bei allem Respekt und Lob für die Offensive, die mit Jungs wie Marco Reus, Paco Alcacer, Jadon Sancho oder Christian Pulisic überragend besetzt ist – die wichtigsten Spieler sind Thomas Delaney und Axel Witsel, der auch das 1:0 erzielte.“ Es war Axel Witsel, der auch in der schwierigen Phase einen klaren Kopf bewahrte und der Mannschaft Halt gab. 93 Prozent seiner Zuspiele fanden den Mitspieler, zudem gewann er überragende 71 Prozent der Zweikämpfe – ein Topwert!

Warnung vor zu viel Euphorie

Er und Thomas Delaney seien daher für Müller auch „echte Schlüsselspieler, an denen sich vor allem die jungen Spieler orientieren können. Die beiden halten die Mannschaft zusammen, sie machen den Unterschied aus.“ Allerdings mahnte der Ex-Profi mit Blick auf die vergangene Spielzeit: „Man darf gespannt sein, wie es bei den Borussen weitergeht. Nach den Erfahrungen aus dem Vorjahr, als man ebenfalls einen perfekten Start, aber anschließend eine Bauchlandung hingelegt hat, ist es angebracht, nicht zu euphorisch zu werden.“

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