Bundesliga

Mourinho offen für Engagement beim FC Bayern? „Bundesliga fehlt noch“

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Jose Mourinho sieht seine Station bei Manchester United offenbar noch nicht als die letzte in seiner Trainerkarriere. Der Portugiese könnte sich laut Biograph Manuel Pereira ein Wirken in Deutschland beim FC Bayern München vorstellen.

Manuel Pereira, der 2012 in enger Zusammenarbeit mit Jose Mourinhos Berater Jorge Mendes die Biographie „Mourinho – El Unico“ (auf Deutsch: „Mourinho – Der Einzigartige“), glaubt im Gespräch mit der Onlineplattform Spox nicht, dass der Trainer nach seinem Ende bei Manchester United an ein Karriereende denkt: „Er ist ein sehr ambitionierter Mensch und wird nicht in der Versenkung verschwinden. Er hat noch ein langes Leben als Trainer vor sich mit vielen Herausforderungen, die ihn reizen.“ Der Biograph bringt ihn auch für die einen Wechsel nach Deutschland zum FC Bayern München ins Gespräch.

Bei Bayern-Anruf wäre Mourinho wohl bereit

„Er hat bisher nur in Portugal, England, Italien und Spanien trainiert. Die Bundesliga fehlt ihm zum Beispiel noch“, ließ Pereira durchblicken. Auch wenn es aktuell nicht akut ist, Trainer Niko Kovac hat nach einem starken Hinrundenendspurt das Vertrauen der Verantwortlichen ist, merkte er an: „Wenn ihn morgen Karl-Heinz Rummenigge anruft und ihm anbietet, den FC Bayern zu trainieren, würde Mourinho garantiert zusagen. Auch PSG wäre sicherlich eine reizvolle Aufgabe für ihn.“

2008 schon im Gespräch

Inzwischen würde ein solcher Wechsel wohl am FC Bayern scheitern, weil er zuletzt bei Real Madrid und Manchester nicht die erhoffte Trainerleistung bringen konnte. 2008 galt der Portugiese noch als einer der Topkandidaten mit Jürgen Klinsmann und Jürgen Klopp. Dies berichtete der englische Sportjournalist Raphael Honigstein: „Bayern München hat sich mit José Mourinho beschäftigt und erste Gespräche geführt. Sie wollten aber nie einen Trainer, der so überheblich ist.“ Außerdem habe der FC Bayern nach einem Trainer gesucht, „der mit einer existierenden Struktur arbeiten kann“. Am Ende macht Klinsmann das Rennen – und scheiterte gnadenlos an der Aufgabe.

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