Bundesliga

Moisander nach Platzverweis gegen Bayern einsichtig

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Werder Bremen hat am Samstag im 16. Spiel in Folge in der Bundesliga gegen den FC Bayern verloren (1:2). Besonders Niklas Moisander erwischte einen rabenschwarzen Tag. Doch der Verteidiger zeigte am Sonntag Haltung und stellte sich den Medien.

Der Finne hatte bei beiden Gegentreffern schlecht ausgesehen und auch sonst gegen die Offensive des Rekordmeisters seine arge Mühe. Zu allem Überfluss sah er in der Nachspielzeit unnötig Gelb-Rot. „Ich komme im Zweikampf ein bisschen zu spät“, erklärte Moisander laut des Internetportals Deichstube. „Es sah dann zwar schlimmer aus, als es war, aber ich wusste sofort: Das ist Gelb!“ Mit einem Tag Abstand würde er die Szene anders angehen, gab der erfahrene Innenverteidiger zu. Die folgende Sperre für die Partie gegen Fortuna Düsseldorf am Freitagabend stellt Werder derweil vor Probleme.

Er will Friedl bereit machen 

Denn neben Moisander fehlt auch Milos Veljkovic mit einem Muskelfaserriss. Trainer Florian Kohfeldt wird wohl oder übel auf das uneingespielte Duo aus Sebastian Langkamp und Marco Friedl setzen müssen. „Marco ist ein starker junger Mann“, so Moisander. „Dass er nicht jede Woche spielt, macht es für ihn jedoch schwerer.“ Der Gelb-Rot-Sünder will seinen Fehler zumindest anteilig wieder gut machen und seinen Ersatzmann in Form bringen. „Er muss mit viel Selbstvertrauen spielen, und dieses Selbstvertrauen werde ich versuchen, ihm zu geben.“ Friedl hatte beim 2:6 gegen Bayer Leverkusen einen noch schwärzeren Tag erwischt als Moisander gegen die Bayern. Kohfeldt erlöste ihn bereits zur Halbzeit.

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