2. Bundesliga

Mit diesem Kniff leitete Kauczinski den Sprung an die Tabellenspitze ein

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Der FC St. Pauli muss die Tabellenführung in der 2. Liga zwar am Montagabend abgeben, selbst bei einem Remis im Topspiel zwischen dem Hamburger SV und dem 1. FC Köln werden die Kiezkicker überholt. Nichtsdestotrotz ist die Stimmung nach dem 2:1 bei Arminia Bielefeld gut – und die Freude nach dem richtigen taktischen Schachzug bei Trainer Markus Kauczinski groß.

Es sah nicht gut aus, was der FC St. Pauli im ersten Durchgang bei Arminia Bielefeld veranstaltete: Die Ostwestfalen führten, waren überlegen und knabberten am zweiten Treffer. Doch die Kiezkicker fanden die richtige Antwort, weil Markus Kauczinski schon in der Halbzeit eine richtige Entscheidung traf: Er nahm den an diesem Tag schwachen Ryo Miyaichi vom Feld, brachte Henk Veerman und stellte auf Doppelspitze um.

Veerman ist der Edeljoker

Der Niederländer glänzte erneute in seiner Rolle als Edeljoker, er bereitete das 2:1 (wenn auch aus Abseitsposition) von Mats Möller Dehli vor. Zusammen mit Sami Allagui entwickelten die Paulianer nun deutlich mehr Wucht, sie erspielten sich viele Chancen und kamen kurz nach Wiederanpfiff schon zum Ausgleich durch Marvin Knoll, der den fälligen Elfmeter verwandelte.

Kauczinksi hat sich freigeschwommen

Kauczinski, dessen Verpflichtung vor rund einem Jahr mit viel Skepsis begleitet wurde, nachdem er zuvor beim FC Ingolstadt in der 1. Bundesliga scheiterte, hat still und heimlich eine Spitzenmannschaft geformt. 18:17 Tore, 22 von 36 mögliche Punkte und eine Mannschaft, die rasant von 4-2-3-1 auf 4-4-2 umschalten konnte, sind ein Beleg für Klasse und Flexibilität.

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