2. Bundesliga

Mit Badstuber, Castro und Gomez: Walter rotiert im Pokal Erfahrung rein

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Der VfB Stuttgart ist am Samstag im Spitzenspiel der 2. Bundesliga beim Tabellenführer Hamburger SV böse unter die Räder gekommen. Nach dem 2:6 in der Hansestadt diskutieren Anhänger und Experten gleichermaßen über die Stärken und Schwächen im mutigen System von Tim Walter. Der Trainer plant für das Wiedersehen am heutigen Dienstag wohl einige Änderungen.

So berichten die Stuttgarter Nachrichten, dass die Schwaben mit neuen Kräften auf vier Position antreten werden. Dabei setzt der Cheftrainer dem Vernehmen nach vor allem auf den Faktor Erfahrung. Holger Badstuber soll in der Innenverteidigung Maxime Awoudja ersetzen. Die wegen Beleidigung um ein Spiel verlängerte Sperre des Ex-Nationalspielers gilt nur für die 2. Bundesliga. Dort fehlte er sowohl nach der Hinausstellung gegen Holstein Kiel, als auch am Samstag schmerzlich. Awoudja zeigte sich völlig indisponiert, trug eine Teil- oder Hauptschuld an mehreren Gegentreffern.

Gomez soll den Bann brechen

Auf der linken Seite erhält dem Bericht zufolge Gonzalo Castro von Beginn an die Chance anstelle von Emiliano Insua. Den Routinier lobte Walter am Montag ausgiebig, nannte ihn einen „überragenden Fußballer“, der gut zur Spielidee passe, die sie beim VfB Stuttgart weiterhin verfolgen wollen. Im Sturm soll derweil Mario Gomez Silas Wamangituka ersetzen, meldet das Blatt. Der 34-Jährige wartet seit dem Saisonauftakt gegen Hannover 96 am 26. Juli auf ein zweites Pflichtspieltor in der laufenden Saison. Im Pokal traf er zuletzt vor ziemlich genau drei Jahren für den VfL Wolfsburg.

Ascacibar soll Klement ersetzen

Immerhin ist Gomez mit 26 Treffern in 36 Pokalspielen hinter Robert Lewandowski und Thomas Müller aber der drittbeste Torjäger unter allen aktiven Profis. Der vierte geplante Wechsel betrifft derweil das Mittelfeld, wo Santiago Ascacibar wohl den Vorzug vor Philipp Klement erhalten soll. Der Argentinier ist zwar viereinhalb Jahre jünger als der Neuzugang aus Paderborn, als A-Nationalspieler und aus Bundesliga-Zeiten aber auf Top-Niveau dennoch stärker erprobt. Auch seine Hereinnahme würde also zur Idee passen, im zweiten Duell mit dem HSV auf mehr Erfahrung zu setzen.

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