1. FC Nürnberg

Misidjan: Deshalb wechselte er nach Nürnberg

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Der 1.FC Nürnberg hat zum Ende des Transferfensters noch zwei wichtige Verpflichtungen getätigt. Für die Problempositionen auf den Außenbahnen kamen mit Virgil Misidjan und Matheus Pereira zwei Spieler mit Stammplatzambitionen. Vor allem der Niederländer hat das Zeug zur Sofortverstärkung.

Immerhin kommt der 25-Jährige vom bulgarischen Spitzenklub Ludogorets Razgrad an den Valznerweiher. Für seinen Ex-Klub sammelte er über 50 Einsätze in europäischen Wettbewerben, wenn die Qualifikation dazu gerechnet wird. „Ich bin damals nach Bulgarien gewechselt, weil ich international spielen wollte, jetzt wollte ich den Schritt in eine größere Liga machen“, so Misidjan gegenüber der Bild-Zeitung. „Ich bin sicher, dass ich mich auch hier gut zurechtfinden werde.“ Deutschland habe eine der besten Ligen der Welt, so der Linksaußen, die er als Niederländer gut kenne.

„Ich verstehe nicht alles“

Besonders freue er sich auf das Erlebnis an Spieltagen. „Die tollen Stadien, die vielen Fans. Was ich im Max-Morlock-Stadion gegen Mainz gesehen habe, war beeindruckend. Es ist toll, wie sehr die Fans hier den Verein leben.“ Dies sei auch ein Grund für den Wechsel zum Club gewesen. Trotz seiner Erfahrung schließt Misidjan Anpassungsprobleme bei den Franken nicht aus. Vor allem die Sprachbarriere könnte da ein Faktor sein. „Im Fußball ist die Sprache nicht alles, man kann auch mit Gesten anzeigen, was man möchte“, sagt er allerdings. „Ich verstehe nicht alles, was der Trainer sagt, aber ich weiß, was er von mir will.“ Als seine Stärken bezeichnet Misidjan das „Eins gegen Eins, die Belebung des Offensivspiels und das Vorbereiten von Chancen“. In Bulgarien hatte der 25-Jährige in fünf Jahren fünf Meistertitel gesammelt. Dabei war er mit insgesamt 61 Torbeteiligungen ein Erfolgsgarant.

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