Bundesliga

Mintzlaff: Leipzig soll „auch international noch wettbewerbsfähiger“ werden

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Bei RB Leipzig läuft es dieser Tage rund. In der Bundesliga sind die Sachsen nach dem 3:0-Erfolg gegen Bayer Leverkusen auf Rang drei gesprungen. Einzig die 1:2-Pleite in der Europa League bei Celtic schmerzt. Vorstandschef Oliver Mintzlaff wagt einen Blick in die Zukunft.

„Wir wollen die Strukturen dafür geschaffen haben, dass wir nicht nur national, sondern auch international dauerhaft noch wettbewerbsfähiger sind“, so der 43-Jährige gegenüber der Bild-Zeitung zu seinen Zielen für die nächsten fünf Jahre. Zu diesem Zweck soll sich der Klub einerseits von innen verstärken, durch die teure Akademie, die bisher noch kein Eigengewächs in den Profi-Kader gebracht hat. Und andererseits durch Geldgeber. „Ich will daher auch nicht ausschließen, dass wir auch in fünf Jahren ein Darlehen aufnehmen, um einen Spieler zu finanzieren“, so Mintzlaff. Neben Transfers will Leipzig auch weiter in die Infrastruktur investieren. Alleine 50 Millionen Euro sollen dem Boulevardblatt zufolge binnen der nächsten fünf Jahre in die Modernisierung des Stadions fließen.

Leipzig hält an seiner Philosophie fest

Der Red-Bull-Konzern steht da natürlich an erster Stelle, die Sachsen wollen aber auch andere Quellen anzapfen. Deshalb werde innerhalb der nächsten drei Jahre die erste Auslandsreise anstehen, so der Bericht. Asien und die USA scheinen dabei die möglichen Ziele zu sein. „Wir werden grundsätzlich weiterhin an unserer Transferphilosophie festhalten“, stellt Mintzlaff allerdings klar. Top-Stars auf ihrem Schaffenshöhepunkt werden also auch künftig eher nicht zu den Bullen wechseln. Seine eigene Zukunft sieht der gebürtige Bonner dabei offen. 2023 läuft sein Vertrag aus, ob er danach weiter arbeiten werde, „wird davon abhängig sein, was ich dem Klub noch geben kann“. Der 43-Jährige ist seit 2014 für Leipzig in leitender Position tätig.

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