Bundesliga

Mintzlaff: Leipzig hat kein Geld für Winterneuzugänge

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RB Leipzig ist nach starkem Start in die Bundesliga-Saison zuletzt ins Schleudern gekommen. Vier Spiele ohne Sieg und insbesondere die 1:2-Niederlage beim SC Freiburg am Samstag hinterlassen ihre Spuren. Die Saisonziele soll derweil der aktuelle Kader erreichen. Nachverpflichtungen im Winter schließt Oliver Mintzlaff aus.

„Im Winter ist kein Geld für Neuzugänge da. Vorher müssten wir Spieler verkaufen“, so der Vorstandsvorsitzende gegenüber Sport Bild. Er hält ohnehin die Verpflichtung neuer Profis für Julian Nagelsmann nicht für notwendig. „Die
Mannschaft ist überragend, noch besser als letzte Saison“, so Mintzlaff. Vor der neuen Saison hatten die Sachsen keinen Stammspieler abgegeben, im Gegenzug aber für insgesamt kolportierte 55 Millionen Euro eingekauft. Es kamen ausschließlich Spieler, von denen auch Experten und andere Klubs eine hohe Meinung besitzen. Bislang hat sich freilich nur Christopher Nkunku als Verstärkung erwiesen.

„Alle haben das Potenzial zu Stars“

„Die brauchen zwar Zeit, haben aber alle das Potenzial, sich zu Stars zu entwickeln“, sagt Mintzlaff zu den Neuzugängen, die er als „hochkarätig“ einstuft. Zur ganzen Wahrheit gehört auch, dass bei Hannes Wolf eine Verletzung aus der U21-EM mit Österreich bisher jeden Einsatz verhinderte. Und auch Patrik Schick, spät von der AS Rom mit Kaufoption ausgeliehen, stand bisher nur sporadisch zur Verfügung. Der wichtigste Wechsel bei RB Leipzig hat im Sommer ohnehin nicht im Kader stattgefunden. Dass nach der Übernahme des Trainerpostens von Ralf Rangnick durch Nagelsmann der ein oder andere Stolperstein zu überwinden sein würde, dürfte beim Champions-League-Teilnehmer niemanden überraschen. Immerhin soll der neue Chefcoach den Spielstil nachhaltig auf mehr Ballbesitz und Dominanz ausrichten. Damit scheint das Team noch etwas zu fremdeln, gerade in der Defensivarbeit ging zuletzt die große Konsequenz etwas verloren.

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