2. Bundesliga

Minge strebt Europapokalspiel 100 an

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Ralf Minge ist bei Dynamo Dresden eine Klublegende. Ob als Spieler, Trainer oder jetzt in seiner Funktion als Geschäftsführer Sport – der 58-Jährige ist hochbeliebt im Umfeld. Er verfolgt mit dem Klub weiterhin große Ziele.

Seit Juni 2016 ist Dynamo Dresden offiziell schuldenfrei. Davor war die Situation herausfordernd. Sie habe viel Kreativität erfordert, wie Ralf Minge dem kicker erzählte. „Die über acht Millionen Euro Schulden haben uns ja fast erdrückt“, gab der Geschäftsführer Sport zu. Die jetzige Situation sei grundsätzlich besser, auch wenn bei der Suche nach neuen Spielern weiterhin bestimmte Grenzen gesetzt seien.

Minge zwischen den Extremen

Minge blickt allerdings sehr optimistisch nach vorne: „Wir haben eine Menge vor, und es ist richtig, dass wir jetzt von Transfers sprechen, die vor zwei, drei Jahren undenkbar waren.“ Dennoch warnt der 58-Jährige davor, abzuheben und vollständig zu vergessen, woher man kam: „Wir müssen trotzdem demütig bleiben.“ Er gab allerdings zu: „Aber natürlich macht es Spaß, wenn wir jetzt wirklich gestalten können.“

Der große Traum

Es gehe in Zukunft darum, „unser systemisches Gebilde zusammenzuhalten.“ Sollte dies gelingen, „können wir die nächsten Schritte gehen – aber nicht fünf Stufen überspringen.“ Minge folgt dennoch bestimmten Visionen: „Wir haben einen Traum, der geht sogar über die Bundesliga hinaus.“ Er präzisierte: „Wir haben 98 Europapokalspiele. Wir träumen von 100. Ich hoffe, dass ich das irgendwann mit Rollator auf der VIP-Tribüne noch erlebe.“

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