2. Bundesliga

Minge selbstkritisch: „Hätten zusätzlichen Angreifer holen müssen“ – Verhandlungen mit Alex Meier?

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Dynamo Dresden hat vor der Länderspielpause einen wichtigen Sieg gegen den SV Wehen Wiesbaden erzielt. Den einzigen Treffer der Partie markierte Alexander Jeremejeff, der durchaus als Top-Transfer der Sachsen durchgeht. Ralf Minge beklagt aber eine gewisse Abhängigkeit vom Schweden.

„Nach seiner Verpflichtung haben wir die ersten fünf Spiele mit ihm nicht verloren“, so der Sportchef gegenüber der Bild-Zeitung. „Dann war er drei, vier Wochen verletzt und wir hatten keinen adäquaten Ersatz.“ Tatsächlich hat Dynamo nur eins von sieben Spielen verloren, das der 26-Jährige von Beginn an auf dem Feld erlebte. Einen zweiten Mittelstürmer dem Profil von Jeremejeff haben Minge und Co. nicht im Aufgebot. „Da hätten wir einfach handeln und einen zusätzlichen Angreifer holen müssen“, sagt er heute selbstkritisch.

Verhandlungen gab es wohl mit Alex Meier

Kandidaten gab es dem Boulevardblatt zufolge durchaus. Unter anderem habe es Verhandlungen mit Alex Meier gegeben. Der einstige ‚Fußballgott‘ von Eintracht Frankfurt war nach Vertragsende beim FC St. Pauli ablösefrei zu haben, ein Engagement bei Dynamo Dresden kam aber nicht zustande. Im September unterschrieb er bei den Western Sydney Wanderers in Australien. Für Minge ist die Lage im Sturm nur ein Beispiel für die Aufgaben der näheren Zukunft. „Es geht darum, Szenarien abzudecken, wenn Spieler verletzt ausfallen oder in Formtiefs stecken, was bei einem so jungen Kader ganz normal ist. Da haben wir Nachholbedarf.“ Bereits nach dem Sieg gegen Wehen hatte die Dynamo-Legende ein Umdenken in Sachen Investitionen in die Mannschaft angekündigt.

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