2. Bundesliga

Minge gibt zu: „Atmosphärisch war es bei uns schon besser!“

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Dynamo Dresden hat nach der Entlassung von Uwe Neuhaus mit dem neuen Trainer Maik Walpurgis sportlich zurück in die Spur gefunden. Doch hinter den Kulissen rumort es vor dem Derby gegen den 1. FC Magdeburg. Geschäftsführer Ralf Minge äußert sich in Sport Bild selbstkritisch.

Am Sonntagabend trat das gesamte Präsidium um Boss Andreas Ritter und die Vizepräsidenten Diana Schantin und Michael Winkler sowie Aufsichtsrat Andre Gasch zurück. Die Begründung war eindeutig: „In den letzten Wochen sind in unserem Verein Grabenkämpfe ausgebrochen, die den Frieden in unserer Sportgemeinschaft ernsthaft bedrohen!“

Minge spürt atmosphärische Störungen

Finanz-Geschäftsführer Michael Born ist dabei in den Fokus gerückt, Angestellte haben sich offenbar schlecht von ihm behandelt gefühlt. Minge war auf deren Seite und so kam es zum Riss im Verein. „Ich engagiere mich sehr für die Mitarbeiter von Dynamo, denn ich betrachte den Verein als Familie. Atmosphärisch war es bei uns schon deutlich besser“, gab der Geschäftsführer gegenüber Sport Bild zu.

Vorn wehrt sich gegen Vorwürfe

Minge bekam Rückendeckung aus dem Umfeld und von den Spielern, die sich öffentlich hinter ihn stellten. „Wenn man angezählt ist, tut das gut. Da bin ich ehrlich. Wenn ich den Laden nicht mehr im Griff habe, bin ich der Letzte, der krampfhaft an einem Amt festhält“, so Minge. Born betonte, dass er ihn nicht absägen wolle: „Das stimmt nicht. Dass wir bisweilen unterschiedlicher Meinung sind, ist richtig. Aber es ist nicht so, dass wir nicht zusammenarbeiten können.“

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