Bundesliga

„Micky Maus“: Als Donovan beim FC Bayern zum Megaflop wurde

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Beinahe jeder Trainer, der beim FC Bayern München anheuerte, durfte einen Wunschkandidaten mitbringen. Jürgen Klinsmann entschied sich im Winter 2009 für Landon Donovan – und landete damit einen der größten Flops der Vereinsgeschichte.

Sechsmal durfte Landon Donovan beim FC Bayern München in der Rückrunde der Saison 2008/09 mitwirken. Danach war schon wieder Schluss für den US-Amerikaner, der die kicker-Durchschnittsnote 4,75 erhielt, dem zudem kein Scorerpunkt gelang und der von Beginn an überforderte wirkte beim deutschen Rekordmeister. Der damalige Cheftrainer Jürgen Klinsmann holte den Angreifer auf Leihbasis.

Speed als große Stärke? Donovan wurde zum Flop

Der Grund laut Sport Bild: Für das Tempo-Spiel von Klinsmann sei der schnelle Donovan perfekt. Die böse Überraschung folgte beim Speed-Test: Nur Torhüter Michael Rensing soll langsamer gewesen sein. Besonders Luca Toni soll „begeistert“ gewesen sein von Donovan. Der Italiener soll gefragt haben, ob er seinen kleinen Bruder Andrea zum Training mitbringen dürfe – dieser habe auch dieses Niveau. Toni verpasste Donovan dann auch den wenig schmeichelhaften Spitznamen „Micky Maus“. Es war bezeichnend für die kurze Amtszeit von Klinsmann.

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