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Messi wollte Barca nach Steuerermittlungen verlassen

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Weltfußballer Lionel Messi hat in der Saison 2013/14 wegen Steuerermittlungen gegen seine Person ernsthaft über einen Abschied vom spanischen Meister FC Barcelona nachgedacht.

„Zu dieser Zeit hatte ich vor zu gehen“, gab der 32-Jährige gegenüber dem katalanischen Radiosender RAC3 zu: „Nicht, weil ich Barca verlassen wollte, sondern weil ich Spanien verlassen wollte. Ich fühlte mich schlecht behandelt und wollte nicht mehr hier sein. Es war sehr schwierig für mich und meine Familie.“

Im Juni 2013 hatte die spanische Justiz wegen Steuerhinterziehung Ermittlungen gegen Messi und seinen Vater Jorge Horacio eingeleitet. Die beiden hatten zwischen 2007 und 2009 Einnahmen von über 10 Millionen Euro für Bildrechte ins Ausland gelenkt und in Spanien nicht rechtmäßig versteuert. Im Juli 2016 wurden sie zu einer Bewährungsstrafe von 21 Monaten und einer Nachzahlung von zwölf Millionen Euro verurteilt, für die Barca über Umwege aufgekommen sein soll.

Der Argentinier bekräftigte gegenüber dem Radiosender nochmals sein Vorhaben, seine Karriere bei den Katalanen zu beenden: „Heute ist es klarer, dass ich hier fertig werden möchte. Weil ich und meine Familie uns im Klub wohlfühlen und wir in dieser Stadt sesshaft sind. Das möchte ich nicht stören. Natürlich kann alles passieren, aber im Prinzip geht es darum, hier zu bleiben.“ Die Verlängerung seines noch bis 2021 gültigen Vertrages sollte „kein Problem“ darstellen.

Die zuletzt aufgekommenen Gerüchte um einen möglichen Streit mit Neuzugang Antoine Griezmann dementierte der Superstar vehement. „Im ersten Jahr, als wir Griezmann unter Vertrag nehmen wollten, sagte ich, er sei einer der Besten, und die Besten seien immer willkommen“, sagte Messi: „Ich hatte noch nie ein Problem damit, dass er kommt. Es ist also eine Lüge.“

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