Bundesliga

Meister Wolfsburg? Schmadtke: „Das kann sein!“

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Seit 2018 ist Jörg Schmadtke Sportchef beim VfL Wolfsburg. Mit den Wölfen rangiert der ehemalige Kölner aktuell auf dem vierten Tabellenplatz und schließt eine Wiederholung des Meister-Coups von 2009 nicht aus.

Fünf Punkte liegen in der Bundesliga derzeit zwischen dem Tabellenführer Borussia Mönchengladbach und dem Tabellen-Zehnten TSG Hoffenheim. Nach neun Spieltagen ist die deutsche Eliteklasse ausgeglichen wie lange nicht mehr. Für Wolfsburgs Sportvorstand Jörg Schmadtke ein Grund zum Träumen. 2009 gelang dem VfL Wolfsburg bereits ein überraschender Meistercoup. Und in dieser Saison? „Da wäre ich nach neun Spieltagen zwar vorsichtig, aber das kann sein“, sagte Schmadtke im Gespräch mit der Bild an.

Schmadtke kritisiert Trainerdiskussionen bei FC Bayern und BVB

Deutlich negativer äußerte sich der 55-Jährige über das Schwarz-Weiß-Denken in der Bundesliga: „Mich nervt ein Stück weit diese Schnelllebigkeit. Vieles ist mir zu oberflächlich und an den eigentlichen Themen vorbeigehend.“ Als Beispiel nannte er die Diskussionen die aktuell beim FC Bayern geführt werden: „Die Bayern schießen Tottenham aus dem Stadion und werden nach diesem Sieg Meister und Champions League-Sieger. Drei Wochen später sind sie angeblich zu schlecht für Alles.“

Klub-Verantwortliche tragen ihren Teil bei

Und auch die Trainerdiskussion beim BVB versteht er nicht: „Lucien Favre hat letzte Saison in Dortmund über lange Strecken alles richtig gemacht und wird plötzlich angezählt. Das hat keine Substanz.“ Für die Liga sei es nicht förderlich, dass solche Diskussionen stattfinden. Viele dieser Diskussionen haben laut Schmadtke aber den Ursprung „in unbedachten Äußerungen von Klub-Verantwortlichen“. In Wolfsburg hingegen wird nicht diskutiert, dort träumt man.

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