Bundesliga

Medien: Werder Bremen und Hannover 96 wollen Mertesacker

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München – Spielt Per Mertesacker bald wieder in Deutschland? Laut einem Bericht der Bild-Zeitung könnte dieses Szenario durchaus eintreten. Beide deutschen Ex-Klubs des aktuellen Arsenal-Verteidigers haben scheinbar starkes Interesse.

Bader und Baumann buhlen um Ex-Spieler

Per Mertesacker hat in der aktuellen Saison noch kein Pflichtspiel für Arsenal London absolviert. Der 32-Jährige laboriert seit Ende Juli an einer Knieverletzung. Ob zu den zweihundertsieben Spielen, die er für die „Gunners“ absolvierte, auch über den Sommer 2017 hinaus weitere dazukommen, hängt nicht nur von ihm ab.               Sein Vertrag läuft 2017 aus, sollte dieser nicht verlängert werden, könnte Mertesacker wohl trotzdem schnell einen neuen Verein finden. Dies berichtet die Bild, die schreibt, dass neben Werder Bremen auch Hannover 96 am Weltmeister von 2014 interessiert sein soll. Frank Baumann zeigt gegenüber der Zeitung nicht abgeneigt, Mertesacker zurück zu holen: “Ich könnte mir Per bei Werder gut vorstellen“, so der Manager der Bremer.
Ähnlich äußerte sich Martin Bader. Der Manager von Hannover 96 wird in der Bild zitiert: „Alle wissen, was Hannover für Per bedeutet, und vielleicht können wir ihn noch mal für 96 begeistern.“

Werder hatte bereits Kontakt

Der Vorteil scheint allerdings bei den Bremern zu liegen, die, im Rahmen eines anderen Arsenal-Transfers (Gnabry), mit Mertesacker bereits über seine weitere Karriereplanung sprachen, wie Baumann bestätigt: „Im Zuge des Transfers von Serge haben wir uns auch über seine Zukunft unterhalten“, sagte er. Der Innenverteidiger selbst wollte in einem Interview mit dem kicker eine Zukunft in Deutschland nicht ausschließen, er „stelle“ sich vor, „welche Perspektiven sich für mich und meine Familie auftun können, auch in Deutschland.“

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Führungsspieler und Job nach dem Fußball?

Eine mögliche Perspektive in Bremen könnte die des Führungsspielers sein, wie Frank Baumann selbst ins Spiel brachte: “Bei Claudio (Pizarro; d.Red) und Clemens (Fritz; d. Red) müssen wir abwarten, ob sie noch eine Saison weitermachen. Beide sind wichtig für die Mannschaft. Per könnte eine solche Rolle übernehmen.“ Ginge es nach dem Manager der Hanseaten, so würde sich die Zeit Mertesackers in Bremen auch über die aktive Karriere hinaus erstrecken. Es gäbe bei Werder, so Baumann „die Möglichkeit auch nach der Karriere dem Verein in irgendeiner Form verbunden zu bleiben.“ Ob sich diese Wünsche in die Tat umsetzen lassen, das wird zum großen Teil auch bei Mertesacker selbst liegen und wohl nur realistisch, wenn er nicht bei Arsenal verlängert.

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