Bundesliga

Medien: Vogt beißt sich trotz Rippenbruch für Bremen durch

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Werder Bremen hat am Samstag eine 2:0-Führung gegen Hertha BSC aus der Hand gegeben und so eine Chance verpasst, im Abstiegskampf ein wichtiges Lebenszeichen zu senden. An Kevin Vogt lag es nicht, der Abwehrmann bleibt eine der wenigen Konstanten im Spiel der Hanseaten.

Dabei zeigt die Winter-Leihgabe von der TSG Hoffenheim Nehmerqualitäten. Wie das Internetportal Deichstube berichtet, beißt der 28-Jährige trotz eines Rippenbruchs auf die Zähne. Die Verletzung zog er sich demnach bereits im DFB-Pokalspiel gegen Eintracht Frankfurt zu. Vogt spielte unter der Woche noch bis in die Schlussphase hinein weiter, ehe er aus taktischen Gründen für Angreifer Josh Sargent Platz machte. In Berlin stand er nun sogar 90 Minuten auf dem Feld.

Weiterverpflichtung für Werder utopisch?

Dass sich der nur bis Saisonende ausgeliehene Abwehrmann nicht schont, zeugt von einer bemerkenswerten Berufsauffassung. Zumal das bei Werder bestens informierte Portal eine Weiterverpflichtung über den Sommer hinaus als weitgehend utopisch betrachtet. Demnach würden für Vogt im Sommer wenigstens acht Millionen Euro fällig. Diese Ablöse könne sich Werder Bremen kaum leisten. Erst recht im Abstiegsfall, der mit jedem Spieltag, an dem der Befreiungsschlag ausbleibt, wahrscheinlicher wird. Die Grün-Weißen spielen als nächstes am Montagabend gegen Bayer Leverkusen. Dass Vogt auch gegen die formstarke Werkself seinen Schmerzen trotzen dürfte, steht wohl außer Frage.

About Lars Pollmann

Lars Pollmann begann sein Autorendasein als englischsprachiger Blogger (Bleacher Report, Yellowwallpod). Seit 2018 zählt er zur Redaktion von fussball.news. Seine Leidenschaft gehört darüber hinaus dem italienischen Fußball (vor allem Inter Mailand) sowie dem Radsport.

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