2. Bundesliga

Medien: VfB lässt Ascacibar wohl ziehen – Ersatz aus Sandhausen?

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Der VfB Stuttgart trifft zum Abschluss des 5. Spieltags der 2. Bundesliga am Montagabend auf den VfL Bochum. Mit der Partie verabschiedet sich der Absteiger in die Länderspielpause. Viele Augen richten sich aber auch auf das Transferfenster, das ebenfalls am Montagabend schließt. Bei Santiago Ascacibar deuten die Dinge auf einen Abgang.

So berichten die Stuttgarter Nachrichten, dass der Klub dem Argentinier keine großen Steine in den Weg zu legen scheint. Die Chancen, dass ein Verkauf an den spanischen Erstligisten Real Betis noch binnen der Frist zustande kommt, stehen demnach gut. Spekulationen über einen Verkauf des 22-Jährigen hielten sich in den letzten Wochen hartnäckig. Zuletzt erhielten sie neues Futter, als Ascacibar bei Erzgebirge Aue 90 Minuten auf der Bank saß. 15 Millionen Euro, mutmaßt der kicker, lautet die Forderung des VfB für den zweikampfstarken Mittelfeldmann.

Förster soll dank Ausstiegsklausel kommen

Ob diese Summe tatsächlich am Montag zu erzielen ist, oder die Schwaben womöglich im Sinne der Stimmung rund um die Mannschaft auf ein geringeres Angebot eingehen, ist allenfalls zu spekulieren. In jedem Fall soll dem Lokalblatt zufolge aber im Gegenzug ein neuer Spieler für die Zentrale kommen. Mit Philipp Förster vom SV Sandhausen gibt es demnach bereits einen klaren Favoriten. Der 24-Jährige ist eine der dominanten Figuren beim bisherigen Überraschungsteam der 2. Bundesliga. Seine Vertragsverlängerung erst im Juli stellt keinen zwingenden Hinderungsgrund dar, schließlich enthält sein neues Arbeitspapier Medienberichten zufolge eine Ausstiegsklausel in Höhe von zweieinhalb Millionen Euro.

Auch Gonzalez im Fokus

Die könnte sich der VfB Stuttgart in jedem Fall leisten, alleine ist wohl schlicht kein Platz, wenn Ascacibar nicht geht. Einen Abgang von Nicolas Gonzalez will der Klub hingegen weiter vermeiden. Nach der PSV Eindhoven sei, so der Bericht, inzwischen Interesse eines italienischen Klubs am Stürmer relevant. Dem Argentinier liege gar ein unterschriftsreifer Vertrag vor, vermutlich von Udinese Calcio. Zuletzt war allerdings die Rede von einer abschreckenden Schmerzgrenze von wenigstens 20 Millionen Euro. Wenn ein Gaucho die Schwaben am Montag verlassen sollte, dürfte es also wahrscheinlich Ascacibar sein.

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