2. Bundesliga

Medien: VfB denkt bei Walter-Nachfolge wieder an Zsolt Löw

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Der VfB Stuttgart hat sich am Vorabend erwartungsgemäß von Trainer Tim Walter getrennt. Nachdem der Klub tagelange Diskussionen um die Jobsicherheit des Chefcoachs nicht wirkungsvoll unterband, war dieser Schritt vorgezeichnet. Der Tabellendritte der 2. Bundesliga begibt sich nun auf die Nachfolgersuche. Dabei spielt wohl der Name Zsolt Löw wieder eine Rolle.

So berichten die Stuttgarter Nachrichten. Der 40-Jährige ist aktuell Co-Trainer von Thomas Tuchel bei Paris Saint-Germain, was das Werben der Schwaben erschweren würde. Es ist anzunehmen, dass der Ungar als Assistenz mehr verdient, als der VfB ihm für den Chefposten bieten würde. Und ob der französische Nobelklub mitten in der Saison die Freigabe erteilt, ist mindestens genauso fraglich. Für Löw wäre es das erste Mal, dass er in Hauptverantwortung auf der Trainerbank sitzt.

Löw schon im Sommer Kandidat

Bisher war er beim FC Liefering unter Peter Zeidler, bei RB Salzburg unter Adi Hütter und bei RB Leipzig unter Ralph Hasenhüttl und Ralf Rangnick Co-Trainer. Das Interesse des VfB Stuttgart käme aber keineswegs überraschend. Schon bei der Suche vor der neuen Saison galt der Ungar lange als Wunschkandidat der Klubführung um Thomas Hitzlsperger und Sven Mislintat. Löw verdankt seine Trainerkarriere der eigenen Aussage nach vor allem Rangnick, dessen Wirken beim VfB Stuttgart auch Jahre nach dem Abschied noch nachhallt.

Anfang und Schwarz kein Thema

Dem Bericht zufolge sind derweil zuletzt kolportierte Namen wie Markus Anfang und Sandro Schwarz kein Thema in Stuttgart. Das war auch schon bei Hitzlsperger durchgeklungen. Der Vorstandsvorsitzende hatte sich in einem SWR-Interview darüber beschwert, dass „Namen im Raum stehen, die überhaupt keine Rolle für uns spielen“. Das Fachmagazin kicker hatte die beiden verfügbaren Trainer mit dem VfB in Verbindung gebracht, als es die anstehende Entlassung von Walter enthüllte.

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