Bundesliga

Medien: Stuttgart bemühte sich vergebens um Herthas Co-Trainer

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Seit knapp zwei Wochen ist Markus Weinzierl neuer Trainer des VfB Stuttgart. Ihm soll einer erfahrener Co-Trainer an die Seite gestellt werden, der Versuch, Rainer Widmayer aus Berlin loszueisen, ist allerdings gescheitert.

Nach der 0:4-Niederlage gegen Borussia Dortmund wird den Verantwortlichen des VfB Stuttgart noch einmal deutlich gemacht worden sein, dass Neu-Coach Markus Weinzierl alleine nicht ausreichen wird. Um die Krise der Schwaben zu beenden, braucht es ein erfahrenes und kompetentes Trainerteam, das in den kommenden Tagen zusammengestellt werden muss. Die Zeit rennt im Abstiegskampf besonders schnell.

Hertha legt Veto ein

Fündig sollen Michael Reschke und co. in der Hauptstadt geworden sein. Wie die Berliner Morgenpost berichtet, hat der VfB großes Interesse daran, Herthas Co-Trainer Rainer Widmayer in seine schwäbische Heimat zurückzuholen. Der 51-Jährige war von 2000 bis 2005 Co-Trainer der zweiten Mannschaft des VfB, von 2008 bis 2009 bei den Profis unter Trainer Markus Babbel. Auch der Fakt, dass seine Familie in der Region lebt, würde einen Wechsel nach Stuttgart nahelegen. Die Verantwortlichen der „alten Dame“ haben jedoch ein klares Veto eingelegt, sodass Widmayer auch weiterhin Trainer Pal Dardai unterstützen wird.

Widmayer fragte an

Widmayer selbst soll der Rückkehr in die Heimat dem Bericht nach alles andere als unaufgeschlossen gegenüber gestanden haben. Laut der Morgenpost hatte er im Oktober selbst auf der Geschäftsstelle ausgelotet, ob der Verein ihn gehen lassen würde. Aufgrund seiner sehr guten Arbeit seit 2015 (und 2010-2011 unter Markus Babbel) lehnte Hertha diesen Vorstoß deutlich ab. Der Vertrag von Widmayer in Berlin läuft noch bis 2019.

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