2. Bundesliga

Medien: Schubert verlässt Dynamo im Sommer Richtung Bundesliga

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Markus Schubert ist der mit Abstand jüngste Stammkeeper in der 2. Bundesliga. Der 20-Jährige sammelt bei Dynamo Dresden unschätzbare Erfahrungen, die ihn langfristig sogar für die Nationalmannschaft interessant machen könnten. Im Sommer soll er den Sprung in die Bundesliga wagen.

Dies berichtet die Bild-Zeitung, ohne einen potenziellen neuen Klub zu nennen. Schubert profitiert dabei von seinem im Sommer auslaufenden Vertrag. Er kann seit Jahresbeginn mit anderen Vereinen sprechen, ohne die Sachsen darüber in Kenntnis setzen zu müssen. Sportchef Ralf Minge weiß, was die Stunde geschlagen hat. „Ich bin in der Branche sehr gut vernetzt, weiß, wo er vorgesprochen hat“, zitiert ihn das Boulevardblatt. Mindestens ein Bundesligist habe den Juniorennationalspieler erst kürzlich beobachtet, gibt die Dynamo-Legende an. Minge kann dabei eine gewisse Enttäuschung nicht verbergen. Schließlich hat der Klub dem Eigengewächs trotz seiner mangelnden Erfahrung eine Chance gegeben, sich im Profi-Bereich durchzusetzen.

Minge persönlich enttäuscht

Nicht zuletzt gilt der 58-Jährige persönlich als großer Förderer von Schubert. Das Fachmagazin kicker bezeichnete sein Verhältnis zum Keeper vor einigen Wochen gar als „väterlich“. „Es muss sein Ziel sein, mit 23 Jahren Stammtorhüter in der Bundesliga zu sein“, so Minge gegenüber dem Blatt zu Schubert. Ob das nach seinem anscheinend bevorstehenden Wechsel im Sommer bereits realistisch ist, muss bezweifelt werden. Mit Ausnahme von Florian Müller von Mainz 05, der 21 Jahre alt ist, setzen sämtliche Bundesligisten auf Torhüter, die mindestens Mitte 20 sind. In der Rückrunde könnte allerdings auch der FC Augsburg auf einen Jungspund setzen, wenn sich Leihspieler Gregor Kobel (21) im Kampf mit Fabian Giefer und Andreas Luthe durchsetzen sollte.

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