Bundesliga

Medien-Schelte des FC Bayern: Das sind die Reaktionen

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Die außerordentliche Pressekonferenz des FC Bayern München hat ein Erdbeben in der deutschen Presse- und Expertenlandschaft ausgelöst. Die von der Kritik betroffenen Personen melden sich zu Wort.

Olaf Thon bezeichnete den Auftritt der deutschen Nationalmannschaft gegen die Niederlande (0:3) als „Altherrenfußball“, was Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge verärgerte: „Wenn ich über unsere beiden Innenverteidiger Mats Hummels und Jerome Boateng lese: Altherrenfußball. Dann kann ich nur noch sagen: Geht’s eigentlich noch?“ Thon reagierte in der WAZ: „Als Experte ist es nunmal mein Job, etwas zu sagen. Entweder bewegt man sich in diesem Rahmen – oder man schweigt! Die Bayern schießen manchmal tiefer als nötig.“

Das sagen Matthäus…

Lothar Matthäus kritisierte nach der Begegnung Manuel Neuer: „Er hat aktuell nicht die Form und Sicherheit, die er vor seiner Verletzung hatte.“ Rummenigge dazu: „Was ich über Neuer lesen musste, da fehlen mir die Worte. Er war viermal Welttorhüter des Jahres.“ Matthäus sagte bei Bild: „Diese Pressekonferenz zeigt, dass die Verantwortlichen nicht zufrieden sind. Sie wollen ablenken. Sie kritisieren ihre Spieler selbst intern sehr hart. Ich werde weiter beurteilen was ich sehe.“ Dies sei generell der Auftrag der Medien.

… und Reschke

Michael Reschke, Sportvorstand des VfB Stuttgart, wurde direkt von Präsident Uli Hoeneß angegangen: „Der schlaue Herr Reschke hat gesagt, man müsse Play-Offs einführen, um die Bundesliga spannender zu gestalten. Ich würde mich sehr freuen, wenn er das auch jetzt im Moment noch äußern würde.“ Der ehemalige Chefscout des FC Bayern stellte klar: „Ich habe nichts gefordert, ich habe angeregt, über Play-Offs nachzudenken. Das halte ich nach wie vor für einen interessanten Gedankenansatz. Überdies habe ich zu den Verantwortlichen des FC Bayern ein sehr gutes Verhältnis.“

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