Bundesliga

Medien: Schalke will di Santo ziehen lassen

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Obwohl bei Schalke 04 die Angreifer reihenweise ausfallen, schaffte es Franco di Santo nicht einmal in den Spieltagskader für die Partie bei der TSG Hoffenheim am Samstagabend (1:1). Es darf wohl als klarer Fingerzeig von Trainer Domenico Tedesco gelten. Der Verein steht dabei hinter ihm.

Wie das Fachmagazin kicker in seinem Internetportal berichtet, würden die Königsblauen den Argentinier gerne bereits im Winter ziehen lassen. Im Sommer läuft der Vertrag des Stürmers ohnehin aus, eine Verlängerung strebe Schalke demnach nicht an. Bei einem vorzeitigen Abschied würde der Verein wenigstens einige Monate Gehalt sparen. Darin könnte allerdings auch ihr Problem liegen. Di Santo verdient dem Vernehmen nach fürstliche vier Millionen Euro Festgehalt pro Jahr. Ob seiner jüngsten Leistungen müsste er bei einem neuen Klub mit hoher Wahrscheinlichkeit Einbußen hinnehmen.

Nur zwölf Tore seit seinem Wechsel

Doch nicht nur deshalb könnte Schalke Probleme haben, den Angreifer „los zu werden“. Dem Bericht zufolge ist davon auszugehen, dass di Santo bei einem ablösefreien Wechsel im Sommer auf ein branchenübliches Handgeld schielt. Auch deswegen dürfte dem Revierklub kaum gelingen, den in sportliche Ungnade gefallenen 29-Jährigen vor Ablauf seines Vertrags zu verabschieden. Der ehemalige Nationalspieler wechselte 2015 für immerhin sechs Millionen Euro von Werder Bremen zu den Gelsenkirchenern. Mit zwölf Treffern in insgesamt 88 Pflichtspielen hat di Santo die Erwartungen allerdings selten erfüllt. In der laufenden Saison kommt er unter Tedesco auf lediglich fünf Einsätze. Zuletzt enttäuschte der Argentinier bei der 1:3-Auswärtsniederlage beim FC Porto in der Champions League.

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