Bundesliga

Medien: Robben will nach Bayern noch mindestens ein Jahr Profi bleiben

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Arjen Robben hat am Sonntag seinen Abschied vom FC Bayern angekündigt. Am Saisonende wird der Niederländer nach gut zehn erfolgreichen Jahren den Rekordmeister als Klub-Legende verlassen. Das Karriere-Ende soll das aber noch nicht sein.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, will der Flügelspieler anschließend noch mindestens ein Jahr weiterspielen. Demnach kommen zwei Ex-Klubs aus der niederländischen Eredivisie in Frage. Bei der PSV Eindhoven würde er unter seinem langjährigen Weggefährten in München und der Nationalmannschaft, Mark van Bommel, spielen. Möglich sei aber auch eine Rückkehr zu den Wurzeln. Seine Karriere hatte der 34-Jährige bei seinem Jugendklub FC Groningen begonnen. Es wäre die sentimentalere Entscheidung. Sportlich spräche sicherlich mehr für einen Wechsel nach Eindhoven.

Auch Matthäus glaubt nicht an Karriereende

Die PSV ist amtierender Meister und führt auch in dieser Spielzeit die Tabelle nach 14 Spieltagen an. Robben hätte mit hoher Wahrscheinlichkeit die Möglichkeit, international zu spielen. Groningen steht hingegen auf Rang 16 und somit auf einem Platz, der am Ende der Saison die Teilnahme an den Abstiegs-Playoffs bedeutete. Derweil hat auch Rekordnationalspieler Lothar Matthäus seine Erwartung geäußert, dass Robben die Schuhe noch nicht an den Nagel hängt. „Es ist schade, dass er geht, aber ich bin mir sicher, dass er mit dem Fußball nicht aufhört“, schreibt der TV-Experte in einer Kolumne für Sky. „Dafür ist er noch zu heiß auf das Spiel.“ Robben war 2009 vom FC Chelsea an die Isar gewechselt. Der 96-fache niederländische Internationale steht bei 305 Pflichtspielen für die Münchner. Er gewann sieben Meistertitel, errang vier Pokalsiege und schoss den Klub im Jahr 2013 gegen Borussia Dortmund zum Sieg in der Champions League.

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